Celtic Renewables verlängert Partnerschaft mit Rosebank um drei Jahre und wandelt Whiskyabfälle in Biochemikalien um
2026-04-03 13:46
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de.wedoany.com-Bericht: Celtic Renewables und die schottische Super-Premium-Whiskybrennerei Rosebank (eine Marke von Ian Macleod Distillers) haben kürzlich ihre Kooperationsvereinbarung um drei Jahre verlängert. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Kreislaufwirtschaft für Nebenprodukte der Whisky-Destillation zu vertiefen und die Produktion biobasierter Chemikalien voranzutreiben. Gemäß der Vereinbarung wird die Rosebank-Brennerei weiterhin das bei der Destillation anfallende Nebenprodukt „Pot Ale“ an die Celtic-Bioraffinerie in Grangemouth liefern, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen.Symbolbild zur Partnerschaft zwischen Celtic Renewables und Rosebank

Vertiefung der Zusammenarbeit: Technologie als Motor für die Kreislaufwirtschaft

Während der Kooperationsperiode wird Celtic Renewables mithilfe seiner kommerziellen Demonstrationsanlage und unter Verwendung des von Rosebank gelieferten Pot Ales jährlich 500 Tonnen biobasierter Chemikalien produzieren. Daten zeigen, dass Celtic in den vorangegangenen drei Jahren der Zusammenarbeit bereits über 4.600 Tonnen Whisky-Nebenprodukte von Rosebank verarbeitet hat, wodurch die Abfallentsorgung erheblich reduziert wurde. Durch den Ersatz traditioneller Pfade wie Tierfutter oder anaerobe Vergärung ermöglicht diese Technologie eine effiziente Ressourcennutzung und senkt die Kohlenstoffemissionen. Bettina Bringley, Chief Commercial Officer bei Celtic Renewables, erklärt: „Die lokale Zusammenarbeit mit Rosebank ist ein Grundpfeiler der schottischen grünen Wirtschaft. In Schottland fallen jährlich über 4 Millionen Tonnen Pot Ale und Rückstände an – das Potenzial für kohlenstoffarme Industrien ist enorm.“

Doppelter Antrieb: Unternehmenswert und Brancheninnovation

Auf Unternehmensebene sichert sich Celtic eine stabile Rohstoffversorgung und stärkt seine Kapazitäten für Biochemikalien; Rosebank reduziert hingegen seinen ökologischen Fußabdruck durch eine geschlossene Kreislaufwirtschaft. Neil Brock, Manager bei Rosebank, betont: „Die Umwandlung von Pot Ale in Haushaltschemikalien passt perfekt zu unserer Strategie für nachhaltiges Abfallmanagement, reduziert gleichzeitig Transportauswirkungen und stärkt die Gemeinschaft in Falkirk.“ Auf Branchenebene dient dieses Modell als Blaupause für eine Kreislaufwirtschaft zwischen der Lebensmittel-/Getränke- und der chemischen Industrie, treibt die grüne Transformation von Lieferketten voran und könnte regionale Pfade für kohlenstoffarme Technologien neu definieren.

Geografische Synergie und strategischer Wert

Die geografische Nähe ist ein entscheidender Vorteil der Partnerschaft: Die Rosebank-Brennerei (in Falkirk) und das Celtic-Werk in Grangemouth liegen weniger als 4 Meilen voneinander entfernt, was den Kohlenstoffausstoß durch Transport erheblich verringert. Die technologische Komplementarität stärkt ebenfalls die Wettbewerbsfähigkeit – Celtic ist spezialisiert auf biotechnologische Umwandlungsprozesse, während Rosebank als Benchmark für Super-Premium-Spirituosen gilt. Dieser Synergieeffekt hilft beiden Partnern, im Bereich der Kreislaufwirtschaft differenzierte Wettbewerbsvorteile aufzubauen.

In Schottland fallen jährlich über 4 Millionen Tonnen Pot Ale und Rückstände an. Bettina Bringley, Chief Commercial Officer bei Celtic Renewables, weist darauf hin, dass die derzeitige Verarbeitungskapazität erst der Anfang ist. Durch die Umwandlung lokaler Brennereiabfälle in natürliche Biochemikalien für den Haushalt schaffen beide Seiten einen replizierbaren Entwurf für eine kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft. Dieses Modell der räumlichen Nähe zwischen „Brennerei und Raffinerie“ bietet eine standardisierte Lösung für die grüne Transformation der schottischen Whiskyindustrie und dürfte weitere Verbindungen innerhalb regionaler Lieferketten anstoßen.

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