1000 Tonnen! Indonesien unterzeichnet Abfall-zu-Energie-Projekt in Makassar
2026-04-07 09:15
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de.wedoany.com-Bericht: Am 4. April 2026 unterzeichneten die indonesische Zentralregierung, die Provinzregierung von Südsulawesi, die Stadtverwaltung von Makassar sowie die Bezirksregierungen von Gowa und Maros eine Kooperationsvereinbarung, um den Bau der Abfall-zu-Energie-Anlage im Großraum Makassar zu starten. Die Vereinbarung legt die Verantwortlichkeiten der verschiedenen Parteien fest und treibt das Projekt in die Umsetzungsphase voran.

Umweltminister Hanif Faisol Nurofiq erklärte, dass dieses Projekt eine strategische Lösung für die Herausforderungen der städtischen Abfallentsorgung darstelle. Die Regierung plant, bis 2026 die Praxis der offenen Ablagerung auf allen Deponien zu beenden. Derzeit verwenden etwa 66 % der Deponien in Indonesien noch diese Methode.

Daten des Ministeriums für Umweltkontrolle aus dem Jahr 2025 zeigen, dass die tägliche Abfallmenge im Großraum Makassar 1.644 Tonnen beträgt. Davon entfallen 1.034 Tonnen auf die Stadt Makassar, 403 Tonnen auf den Bezirk Gowa und 207 Tonnen auf den Bezirk Maros. Die geplante Abfall-zu-Energie-Anlage soll eine tägliche Verarbeitungskapazität von 1.000 Tonnen haben, wobei die Aufteilung wie folgt vorgesehen ist: 800 Tonnen für Makassar, 150 Tonnen für Gowa und 50 Tonnen für Maros.

Der Gouverneur von Südsulawesi, Andi Sudirman Sulaiman, betonte, dass die lokalen Regierungen bereit für die Projektumsetzung seien. Die Provinz- und Lokalbehörden werden ihre Zusammenarbeit verstärken, die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren und die Gemeinden dabei unterstützen, Gewohnheiten zu entwickeln, die mit modernen Abfallmanagementsystemen vereinbar sind.

Der Großraum Makassar, ein wichtiger Wirtschaftsknotenpunkt im Osten Indonesiens, steht unter erheblichem Druck bei der Abfallbewirtschaftung. Die Deponie Tamangapa läuft seit langem überlastet und nutzt die Methode der offenen Ablagerung, was ein Hauptgrund für die Beschleunigung des Projekts ist.

Nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung werden die beteiligten Parteien ihre Abstimmung in den Bereichen Sicherstellung der Abfallversorgung, Optimierung des vorgelagerten Managements und Vorbereitung des Anlagenbetriebs verstärken. Die Regierung wird die übergreifende Zusammenarbeit auf allen Ebenen weiter vorantreiben, um sicherzustellen, dass das Projekt wie geplant realisiert wird.

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