de.wedoany.com-Bericht: Anglian Water, das britische Wasserversorgungsunternehmen, wird ab diesem Monat eine neue Runde von Infrastrukturmodernisierungsarbeiten für Wasser durchführen. Diese umfassen den Austausch von Wasserrohren, den Neubau von Regenrückhaltebecken und Projekte zur Verbesserung der Klimaresilienz. Die Investition in Höhe von 1,6 Milliarden Pfund ist ein wesentlicher Bestandteil des Fünfjahresgeschäftsplans des Unternehmens, der Verbesserungsprojekte im Wert von 11 Milliarden Pfund umfasst, die bis 2030 vollständig abgeschlossen sein sollen.

Im Rahmen des Fünfjahresplans hat Anglian Water bereits 1,1 Milliarden Pfund investiert und die Teams haben über 1000 Kapitalprojekte in Angriff genommen. Nach der Planung sollen ab April 2026 weitere 500 Projekte starten. Im Jahr 2026 werden speziell 269 Millionen Pfund für die Reduzierung von Überläufen bei starkem Regen eingesetzt, wovon 47 Millionen Pfund für den Bau von 35 neuen Regenrückhaltebecken vorgesehen sind. Nach ihrer Inbetriebnahme werden diese Becken die Regenwasserspeicherkapazität deutlich erhöhen. Überschüssige Abflüsse bei Starkregen können gespeichert und später behandelt werden, um zu verhindern, dass unbehandeltes Wasser in Flüsse und Küstengebiete gelangt.
Im Bereich der Netzverstärkung zielt das Unternehmen darauf ab, bis 2030 über 1100 Kilometer Wasserrohre auszutauschen; bisher wurden 100 Kilometer verlegt. Diese Investition in die Wasserinfrastruktur in Höhe von 348 Millionen Pfund wird die Robustheit und Widerstandsfähigkeit des Netzes erhöhen und die Häufigkeit von Leckagen, Rohrbrüchen und Dienstunterbrechungen auf Kundenseite verringern. Anglian Water erklärt, dass die Region East of England eine der trockensten und am schnellsten wachsenden Regionen Großbritanniens sei. Es wird erwartet, dass bis 2043 720.000 neue Einwohner hinzukommen. Diese Investition in die Wasserinfrastruktur wird das notwendige Fundament für das regionale Wachstum liefern.
Parallel werden auch intelligente Messsysteme vorangetrieben. Anglian Water plant die Installation von 2,2 Millionen intelligenten Wasserzählern bis 2030; im ersten Jahr des Fünfjahresgeschäftsplans wurden bereits 315.000 installiert. Derzeit werden 85 % der Kunden über intelligente Zähler abgerechnet. Diese Maßnahme fördert eine effiziente Wassernutzung und spart den Kunden Kosten.
In Bezug auf die Projektabwicklungsstruktur hat Anglian Water mehrere Kooperationsmechanismen etabliert, um das umfangreiche Volumen der Wasserinfrastrukturprojekte zu bewältigen. Öffentlichen Informationen zufolge umfasst das langjährig bestehende @One Alliance Unternehmen wie Balfour Beatty, Barhale, Binnies, Mott MacDonald Bentley, Sweco, Skanska und MWH Treatment; die Strategic Pipeline Alliance beinhaltet Costain, Farrans, Jacobs und Mott MacDonald Bentley; der neu gegründete Project Delivery Partner vereint AtkinsRéalis, Mace und Turner & Townsend.
Der CEO Mark Thurston erklärte, dass die Investition von 1,6 Milliarden Pfund in die Wasserinfrastruktur in East of England ab April die Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels stärken, die Umwelt schützen und die kontinuierliche Wasserversorgung für die Kunden sichern werde. Das Unternehmen fügte hinzu, dass bereits im ersten Jahr des Projekts Fortschritte bei der Leistungsverbesserung des Abwassersystems und im Umweltschutz erzielt worden seien. East of England verfüge derzeit über die saubersten Badegewässer des Landes, und die erwarteten Verstopfungen in Hotspot-Bereichen seien um 58 % zurückgegangen.
Gleichzeitig läuft eine öffentliche Konsultation. Die Einwohner von Ipswich und Colchester profitieren bereits von den Projekten der Strategic Pipeline Alliance. Die Meinungsumfrage zu den Plänen für eine neue Pipeline zwischen Cambridge und Reed läuft bis zum 12. April 2026. Die dritte Runde der öffentlichen Konsultation zum geplanten Fens Reservoir soll Ende Frühjahr 2026 beginnen.
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