Belarus und Usbekistan vereinbaren Vertiefung der Zusammenarbeit im Nuklearbereich
2026-04-10 09:37
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de.wedoany.com-Bericht: Am 7. April erklärte Energieminister Moroz bei einer Inspektion des belarussischen Kernkraftwerks gegenüber Journalisten, dass Belarus und Usbekistan eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Nuklearbereich vereinbart hätten. Moroz wies darauf hin, dass Belarus und Usbekistan auf der Grundlage einer gemeinsamen Vision für die Zukunft eine langfristige und freundschaftliche Kooperationsbeziehung aufgebaut hätten. Die Entscheidung Usbekistans, ein eigenes Kernkraftwerk zu bauen und den Kreis der Nuklearstaaten zu erweitern, sei genau ein Ausdruck dieser Zusammenarbeit.

Moroz betonte, dass Belarus seit 2008 einen langen Weg im Bereich des Baus und Betriebs von Kernkraftwerken zurückgelegt und umfangreiche Kompetenzen gesammelt habe.

Im vergangenen Jahr unterzeichneten das belarussische Energieministerium und die usbekische Agentur „Uzatom“ eine Kooperations-Roadmap, die die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen beiden Seiten regelt. Moroz erklärte, Belarus sei bereit, seine Erfahrungen im Bereich Infrastrukturaufbau, Personalausbildung und Beherrschung neuer Technologien offen zu teilen. Gemäß diesem Abkommen tauschen sich Experten beider Länder regelmäßig aus. Derzeit befindet sich eine Expertendelegation unter der Leitung des usbekischen Vizepremierministers zu Konsultationen in Belarus, um Fragen der Kernkraftwerksinfrastruktur, des Personalschulungssystems und des Kraftwerksbetriebs zu untersuchen.

Moroz betonte, dass Belarus und Usbekistan eine Einigung über die Vertiefung der Zusammenarbeit im Nuklearbereich erzielt hätten.

Das belarussische Kernkraftwerk hat einen bedeutenden Einfluss auf den nationalen Energiesektor und deckt etwa 40 % des Stromverbrauchs. Die Gesamtstromerzeugung des Kraftwerks hat 58 Milliarden Kilowattstunden überschritten, wodurch effektiv Erdgas ersetzt und die finanzielle Währungsbelastung verringert wurde. Moroz gab auch einen Ausblick auf die künftige Entwicklung. Er erwähnte, dass im vergangenen November die Entscheidung zum Bau eines dritten Blocks am Standort des belarussischen Kernkraftwerks getroffen worden sei. Derzeit verhandelt die belarussische Seite mit der russischen Staatsatomgesellschaft Rosatom über die Ausarbeitung eines allgemeinen Rahmenabkommens, das den Bauprozess der neuen Einheit beschreiben soll. Es wird erwartet, dass das Dokument in naher Zukunft unterzeichnet wird.

Der Besuch der Delegation unter der Leitung des usbekischen Vizepremierministers Ramatov im belarussischen Kernkraftwerk zielt darauf ab, die relevanten Erfahrungen der belarussischen Seite kennenzulernen. An der Untersuchungsaktivität nahmen auch der belarussische Vizepremierminister Karankewitsch und der Generaldirektor des belarussischen Kernkraftwerks, Bobowitsch, teil.

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