3,6 GWh: Renalfa plant dualen chemischen Speichercluster in Rumänien
2026-04-10 09:38
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de.wedoany.com-Bericht: Renalfa Power Clusters hat kürzlich zwei Projekte für erneuerbare Energien im westrumänischen Kreis Arad erworben und plant weitere Investitionen in deren Entwicklung. Bei den Projekten handelt es sich um das 365-MW-Solarkraftwerk Horia 2 und ein nahegelegenes, unabhängiges Batteriespeichersystem (BESS) mit 400 MW/800 MWh. Das Unternehmen plant, diese zu einem hybriden Energiecluster zu kombinieren, der voraussichtlich 2027 in den kommerziellen Betrieb gehen soll. Laut der Ankündigung befinden sich die Projekte bereits in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase mit geringem Risiko.Illustration des Projekts

Renalfa plant eine zweistufige Erweiterung des kombinierten Standorts Horia-Arad unter Verwendung einer hybriden dualen chemischen Speichertechnologie, die Lithium-Ionen- und Natrium-Ionen-Batterien kombiniert und netzbildende Technologien einführt. In der ersten Phase soll die Solarleistung auf 568 MW und das BESS auf 669 MW/2.000 MWh erhöht werden. Die zweite Phase sieht ein weiteres unabhängiges BESS mit 400 MW/1.608 MWh vor, möglicherweise kombiniert mit zusätzlichen Photovoltaik-Anlagen. Nach Abschluss wird die gesamte Speicherkapazität 3,6 GWh betragen.

Ivo Prokopiev, CEO von Renalfa, erklärte: „Nach der vollständigen Fertigstellung wird der Horia-Arad-Cluster drei tiefgreifende technologische Innovationen einführen: den hybriden dualen chemischen Speicheransatz mit Lithium-Ionen- und Natrium-Ionen-Batterien, netzbildende Wechselrichtertechnologie und eine proprietäre, KI-gesteuerte Plattform für Dispatch und Steuerung. Zusammen werden sie den gesamten Cluster in einen sogenannten ‚Souveränitätsanker für das Netz‘ verwandeln, der Netzdienstleistungen bereitstellen kann, die bisher ausschließlich konventionellen Kraftwerken vorbehalten waren.“

Renalfa Power Clusters ist ein neu gegründetes Joint Venture der Wiener Clean-Energy-Investmentgruppe Renalfa Solapro Group und der Pariser Investmentmanagementfirma Rgreen Invest. Diese Akquisition stellt die erste Investition des Joint Ventures dar, dessen Kernmärkte Polen und Rumänien sind. Nyerges and Partners beriet bei der Transaktion. George Tecușan, Landesmanager von Renalfa in Rumänien, betonte: „Das Fachwissen von [Nyerges and Partners] in den Bereichen Due Diligence, Genehmigungen für ausländische Direktinvestitionen und Transaktionsstrukturierung hat uns geholfen, dieses Projekt effizient voranzutreiben. Renalfa schätzt ihre Unterstützung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit bei unseren Energieinitiativen.“ Im vergangenen Monat genehmigte die Europäische Kommission ein Subventionsprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro (etwa 173 Millionen US-Dollar) für die Installation von mindestens 2.174 MWh unabhängiger Speichersysteme in Rumänien.

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