de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität hat angekündigt, zwischen 2027 und 2031 1,629 Milliarden Euro in Straßenausbauarbeiten für etwa 5.000 Kilometer des spanischen Nationalstraßennetzes zu investieren. Das Ausschreibungsverfahren für die Wartungs- und Ausbauarbeiten soll 2026 beginnen.

Die spanische Verkehrsbehörde wird eine umfassende Analyse der Straßenqualität des nationalen Netzes durchführen, um den spezifischen Instandsetzungsbedarf der einzelnen Abschnitte zu bewerten und Straßen mit dringendem Ausbaubedarf zu priorisieren. Der Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität, Óscar Puente, erklärte zuvor, dass die spanische Straßeninfrastruktur einen historischen Wartungsrückstand aufweise. Diese Investition in den Straßenausbau werde sich auf präventive Instandhaltung konzentrieren, um den Zustand der Fahrbahnoberfläche zu verbessern. Schätzungen zufolge wird das Straßenausbauprogramm Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt in Höhe von etwa 1,2 Milliarden Euro haben und rund 18.500 Arbeitsplätze schaffen.
Parallel zum Nationalstraßenausbauprogramm wird auch das Verbesserungsprojekt für die Autobahn A-62 vorangetrieben. Das Projekt in der Provinz Valladolid, das Simancas mit Tordesillas verbindet, erfordert eine Investition von schätzungsweise 125,5 Millionen Euro. Der derzeit vierspurige Abschnitt (zwei Fahrspuren pro Richtung) soll auf sechs Spuren (drei pro Richtung) erweitert werden, und die bestehenden Kreuzungen entlang der Strecke werden für den Ausbau neu gestaltet. Nach Fertigstellung wird das Projekt die Verkehrsanbindung zwischen Valladolid und Madrid verbessern.
Das spanische Nationalstraßennetz ist insgesamt etwa 26.500 Kilometer lang und trägt über 50 % des gesamten Verkehrsaufkommens des Landes, wobei der Anteil schwerer Fahrzeuge 66 % beträgt. Nach Abschluss der Straßenausbauarbeiten wird voraussichtlich der Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge um 5 % bis 6 % und der CO2-Ausstoß gesenkt werden.
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