de.wedoany.com-Bericht: Nordamerikanische Silberproduzenten überprüfen derzeit die Wirtschaftlichkeit von Nebenprodukten. Durch Neuverhandlungen von Verträgen und den Bau von Verarbeitungsanlagen vor Ort steigern sie ihre Gewinnmargen, ohne die Abbaukosten zu erhöhen. Americas Gold & Silver, das den Galena-Komplex im US-Bundesstaat Idaho betreibt, ist ein repräsentatives Beispiel für diesen Trend.
In der Vergangenheit wurde das Unternehmen im Rahmen des Teck-Abkommens aufgrund von Antimon benachteiligt, während Kupfer und andere Metalle nicht vergütet wurden. Oliver Turner, Executive Vice President für Unternehmensentwicklung, erklärte: „Früher wurde dieses Unternehmen wegen Antimon bestraft, und Kupfer sowie andere Metalle wurden nicht bezahlt.“ Mitte des letzten Jahres gelang es dem Unternehmen, den Vertrag zu ändern. Seit dem 1. Januar 2026 erhält es nun Zahlungen für diese Metalle, die Antimon-Strafgebühren wurden abgeschafft und Zahlungsbedingungen festgelegt. Die Neuverhandlung des Vertrags war der erste Schritt zur Monetarisierung von Nebenprodukten und schuf ohne zusätzlichen Kapitaleinsatz einen Mehrwert.
Um diesen Mehrwert weiter zu erfassen, baut das Unternehmen gemeinsam mit der US-Antimon Corporation eine Antimon-Laugungsanlage. Die Investition wird auf etwa 50 Millionen US-Dollar geschätzt (das Unternehmen hält einen Anteil von 51 %) und die Bauzeit beträgt 18 Monate. Die Anlage wird hochgradiges Fahlerz verarbeiten. Nach dem Auslaugen des Antimons wird das verbleibende Silber-Kupfer-Konzentrat weiterhin gemäß dem neuen Vertrag verkauft. Turner betonte: „Wir maximieren die Einnahmen für etwas, bei dem die Bergbaukosten bereits angefallen sind.“ Diese Logik des „kostenlosen Metalls“ bedeutet, dass mit der Steigerung der Silberproduktion auf 5 Millionen Unzen pro Jahr auch die begleitenden Metalle Kupfer und Antimon zusätzliche Einnahmen generieren, was einen Multiplikatoreffekt erzeugt.
Die Politik für kritische Mineralien und Veränderungen in der Lieferkette unterstreichen die Dringlichkeit der Monetarisierung von Nebenprodukten zusätzlich. Der Antimonpreis ist aufgrund der globalen Spannungen zuletzt wieder gestiegen. Galena ist bereits die größte produzierende Antimonmine der Welt. Das Unternehmen prüft derzeit Finanzierungskooperationen mit der US-Regierung, um den Bau der Anlage zu unterstützen. Obwohl der Markt den Wert der Nebenprodukte noch nicht vollständig anerkennt, dürfte sich die Bewertungslücke mit der Umsetzung verringern. Die Monetarisierung von Nebenprodukten entwickelt sich zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Silberproduzenten, und das Konzept des „kostenlosen Metalls“ bietet der Branche einen strukturellen Kostenvorteil.
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