de.wedoany.com-Bericht: Das Umbauprojekt des Bahnhofs Köpenick im Südosten Berlins wurde im Frühjahr 2023 gestartet. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 154 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wurde von der DB Netz AG an die Strabag Rail GmbH als Hauptauftragnehmer vergeben. Beteiligt sind die Strabag AG, die Strabag Fahrleitungen GmbH sowie die ZÜBLIN Stahlbau GmbH.

Der Umbau des Bahnhofs ist Teil des Projekts zum Ausbau des Ost-West-Korridors, der von Berlin bis nach Frankfurt (Oder) nahe der polnischen Grenze reicht. Nach dem Umbau wird der Bahnhof Köpenick von einem S-Bahnhof zu einem an das Regionalbahnnetz angebundenen Bahnhof umgewandelt. Der Auftrag umfasst die Erneuerung von rund drei Kilometern Gleis, die größtenteils parallel zur S-Bahn-Strecke verlaufen. Zudem werden zwei neue Regionalbahngleise verlegt und eine Überholgleisverbindung gebaut, um die Anbindung zwischen dem Berliner Außenring und dem Ost-West-Korridor zu verbessern.
Das Projekt beinhaltet den Bau eines fast 220 Meter langen Regionalbahnsteigs mit drei neuen Zugängen, von denen zwei barrierefrei sein werden. Darüber hinaus umfasst das Vorhaben die Sanierung und Modernisierung von fünf Eisenbahnbrücken, den Bau von Stützkonstruktionen sowie die Installation von 18.000 Quadratmetern Lärmschutzwänden entlang von rund vier Kilometern Strecke. Gleichzeitig wird die Oberleitung erneuert. Die neuen Bahnstrecken sollen voraussichtlich 2027 in Betrieb gehen. Die Züge können dann mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h fahren, was die Reisezeiten zwischen Magdeburg, Potsdam, Berlin und Frankfurt (Oder) verkürzen wird.
Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag AG, erklärte: „Der Ausbau des Bahnhofs Köpenick ist nicht nur für das Berliner Verkehrskonzept von zentraler Bedeutung, sondern ermöglicht auch eine bessere Bahnanbindung nach Osteuropa und legt einen weiteren Grundstein für ein modernes, schnelles, transeuropäisches Schienennetz. Wir freuen uns, dass die DB Netz AG erneut auf unsere Expertise im Bahnbau vertraut."
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