de.wedoany.com-Bericht: Das 2. US-Kavallerieregiment hat während der Übung Flytrap 5.0 für Drohnenabwehrsysteme (UAS) im litauischen Übungsgelände Pabradė durch seinen organischen Zug für additive Fertigung vor Ort Halterungen, Lafetten und andere Komponenten für die Drohnenabwehr produziert und damit fehlende einsatzbereite Lösungen für die Integration kommerzieller Ausrüstung auf militärischen Plattformen geschlossen. Die Übung wurde vom V. Korps (V Corps) geleitet und gemeinsam mit dem 10. Heeresflugabwehr- und Raketenabwehrkommando, dem 5. Bataillon des 4. Flugabwehrartillerieregiments, dem britischen 3. Fallschirmjägerbataillon sowie verbündeten und industriellen Partnern durchgeführt. Dabei wurden beschaffte und kommerziell angebotene Drohnenabwehrsysteme in scharfen Erprobungen gegen Bedrohungen durch kleine UAS, einschließlich Drohnenschwärmen, bewertet.
Über die Drohnenabwehraufgaben hinaus konzentrierte sich der dem Regiment unterstellte Zug für additive Fertigung auf die Herstellung von Halterungen, Lafetten und anderer Hardware, die benötigt werden, um die Drohnenabwehrausrüstung der Anbieter auf den Stryker-Kampffahrzeugen zu montieren. Für diese Komponenten gab es vor Ort keine einsatzbereiten Lösungen. Nach Angaben von Major Galen King, dem Exekutivoffizier des 2. Kavallerieregiments, ist der Zug mit additiven und subtraktiven Fertigungswerkzeugen wie Drehbänken und 3D-Druckern ausgestattet. Während der gesamten Übung reparierten und instand setzten sie nicht nur die im Training eingesetzten Drohnen, sondern produzierten auch mehrere kritische Ausrüstungsteile. King beschrieb diesen Arbeitsablauf wie folgt: Identifizierung des Bedarfs an Unterbaugruppen, Modellierung mit CAD-Software und Produktion funktionsfähiger Teile ohne formelle Lieferkette. Dies biete eine „80-Prozent-Lösung", die etwa achtzig Prozent des Bedarfs decken könne und die Lücke zwischen kommerzieller Ausrüstung und militärischen Plattformen wirksam schließe.
Der Zug hat bereits Präzedenzfälle in der organischen Fertigung geschaffen und bei früheren Flytrap-Übungen die ersten UAS-Zellen des Regiments mittels 3D-Druck hergestellt. Zuvor hatte die US-Armee bereits über 30 3D-Drucker beschafft, die mit dem Regiment in modularen Unterständen eingesetzt werden, und kürzlich entsprechende Operationen in Litauen und Polen unterstützt. King erklärte, dass die expeditionäre additive Fertigung zu einem integralen Bestandteil der grundlegenden Einsatzfähigkeit des Regiments bei Verlegungen geworden sei – ein Modell, das sich in den letzten zwei Jahren als unverzichtbar erwiesen habe.
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