Lula bekräftigt am 18. Unterstützung für Ölexploration am Äquatorialrand durch Petrobras
2026-05-20 14:10
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der brasilianische Präsident Lula bekräftigte am Montag (18.) bei einer Zeremonie von Petrobras in Paulínia erneut seine Unterstützung für die Ölexploration am Äquatorialrand. Lula erklärte, dies solle verhindern, dass die USA versuchen, die Kontrolle über dieses Gebiet zu übernehmen. Er sagte: „Wir werden mit größtmöglicher Verantwortung vorgehen, aber wir können nicht auf den Reichtum verzichten, der fast 500 Meter vor unserer Küste liegt. Bald wird Trump kommen und denken, dass es ihm gehört, und es sich aneignen."

Lula erwähnte auch die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten zu Gebieten wie Kanada, Grönland, dem Golf von Mexiko und dem Panamakanal und fragte, wer garantieren könne, dass Trump nicht auch den Äquatorialrand für sich beanspruche. Daher plädierte er dafür: „Wir müssen es besetzen." Lula betonte, dass die Ölexploration am Äquatorialrand nach höchsten Standards durchgeführt werde und die gewonnenen Ressourcen zur Sicherung der Zukunft des Landes eingesetzt würden. Er sagte: „Niemand kümmert sich mehr um den Amazonas als wir. Wir können nicht auf den Reichtum verzichten, der fast 500 Meter vor unserer Küste liegt … Bald wird Trump das sehen, denken, dass es ihm gehört, und es sich aneignen. Wir müssen es besetzen."

Derzeit bohrt Petrobras im Block FZA-M-059 im Amazonas-Mündungsbecken vor der Küste von Amapá die Pionierbohrung Morpho. Der Äquatorialrand ist ein Streifengebiet vor der Nordküste Brasiliens, das die Meeresgebiete der Bundesstaaten Amapá, Pará, Maranhão, Piauí, Ceará und Rio Grande do Norte umfasst und als neue Explorationsfrontier für die Öl- und Gasindustrie gilt, deren Potenzial noch nicht vollständig erschlossen ist.

In seiner Rede kritisierte Lula Trump auch im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt und bezeichnete ihn als den „Hauptschuldigen" des Krieges. Er erklärte, die Regierung setze die Ressourcen und das Budget von Petrobras ein, um zu verhindern, dass die durch den Nahostkonflikt verursachten Kraftstoffpreiserhöhungen an die brasilianischen Verbraucher weitergegeben werden.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com