de.wedoany.com-Bericht: Die Stadtverwaltung von Sant Antoni de Vilamajor (Barcelona) hat eine öffentliche Ausschreibung für eine 2,25-MW-Agri-Photovoltaik-Anlage gestartet, die für den gemeinschaftlichen Eigenverbrauch vorgesehen ist. Das Projekt hat ein Auftragsbudget von 2,51 Millionen Euro, eine Ausführungsfrist von vier Monaten und eine Angebotsfrist bis zum 19. Juni. Es handelt sich um ein offenes Verfahren mit ordentlicher Abwicklung.
Die Anlage ist im Gebiet Pla de Vila‑rasa vorgesehen, nördlich des Industriegebiets Polígon Nord (Llinars) und des landwirtschaftlichen Betriebs Can Tàpies, auf einer Fläche von 17.538,30 Quadratmetern. Es werden 4.920 Photovoltaik-Module, 15 Wechselrichter mit je 150 kW sowie ein Transformator- und ein Messzentrum installiert.
Das Projekt ist je nach Strukturtyp in zwei Zonen unterteilt. Zone 1 befindet sich am nördlichsten Punkt des Geländes und nutzt eine erhöhte Agri-PV-Struktur mit 552 Modulen und einer installierten Leistung von 278,76 kWp. Die Module werden mit einer Neigung von 30° montiert, wobei die Anzahl der Module pro Reihe in Fünfergruppen variiert, um die Auswirkungen unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeitsmuster auf die Kulturen zu analysieren. Zone 2 verwendet eine Einzelständerstruktur, wobei unter den Modulen eine lichte Höhe von 1 Meter für die Durchfahrt landwirtschaftlicher Maschinen erhalten bleibt. Die Tische sind in einer 2V x 12-Konfiguration angeordnet (zwei Module vertikal, zwölfmal wiederholt, 24 Module pro Tisch). In dieser Zone bleibt die Moduldichte pro Reihe konstant, aber der Reihenabstand variiert, um Durchfahrten unterschiedlicher Breite zu schaffen.
Bei der Planung der Anlage hat die landwirtschaftliche Nutzbarkeit Priorität. Zwischen den Reihen bzw. zwischen Reihen und Einzäunung wird ein Mindestabstand von 7 Metern eingehalten, um eine sichere Durchfahrt der Maschinen zu gewährleisten, zudem werden Wendeflächen mit bis zu 15 Metern Abstand eingerichtet. Die Modulstränge werden paarweise gruppiert und an DC-Combiner-Boxen angeschlossen, die für die gebündelte Ableitung und den Schutz der DC-Seite zuständig sind.
Laut den Ausschreibungsunterlagen besteht das Ziel des Projekts darin, die Erzeugung erneuerbarer Energie in bereits landwirtschaftlich genutzte Flächen zu integrieren, wobei die landwirtschaftliche Tätigkeit als Hauptnutzung erhalten bleibt und gleichzeitig die Stromproduktion effizient gesteigert wird. Das Projekt wird nicht durch EU-Mittel gefördert.
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