de.wedoany.com-Bericht: Eine Studie von Microsoft zeigt, dass generative Künstliche Intelligenz (KI) in städtischen Gebieten deutlich häufiger genutzt wird als auf dem Land. Die Untersuchung ergab, dass in Metropolregionen fast ein Drittel der Menschen KI nutzt, während dieser Anteil in ländlichen Gebieten nur 16,2 Prozent beträgt. In Kleinstädten liegt der Anteil der KI-Nutzer bei etwa 22 Prozent.
Die Studie umfasste die 35 größten Städte der USA. Dabei wies Washington, D.C. mit knapp 40 Prozent die höchste KI-Nutzungsrate auf; im Gegensatz dazu lag Pittsburgh mit etwas über 25 Prozent am niedrigsten. Die Studie ergab zudem, dass jeder der 15 Landkreise mit den höchsten KI-Anwendungsraten mindestens eine Hochschule oder Universität beherbergt.
Brad Smith, Präsident von Microsoft, äußerte gegenüber Axios, dass es äußerst bedauerlich wäre, wenn diejenigen, die am ehesten von generativer KI profitieren könnten – also diejenigen, die sie am dringendsten benötigen – sie seltener nutzen würden.
Ein Bereich, in dem KI für ländliche Gemeinden einen enormen Wert hat, ist die Landwirtschaft. Der Podcast Broadband Exchange von Telecompetitor veröffentlichte ein zweiteiliges Interview mit der Landwirtin Heather Hampton-Knodle aus Illinois, in dem sie über ihre Erfahrungen mit digitaler Agrartechnologie berichtete und über ihre Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) zu Breitband- und Konnektivitätsbedürfnissen sprach.
Shirley Bloomfield, ehemalige Geschäftsführerin der NTCA (Rural Broadband Association), erörterte in einem weiteren Interview die Anwendungsperspektiven von KI im ländlichen Raum. Sie wies darauf hin, dass ländliche Betreiber KI-Tools für Bedarfsprognosen, Geländeplanung und Routenbestimmung einsetzen könnten. Darüber hinaus könnten Betreiber KI für Fehlerbehebung, Cybersicherheit und Optimierung des Kundenerlebnisses nutzen. Da die meisten ländlichen Betreiber keine Rund-um-die-Uhr-Personalbesetzung gewährleisten können, diene KI als effektives Frühwarnsystem.
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