de.wedoany.com-Bericht: Das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus sowie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie planen, grünen Stahl (GX Steel) in öffentlichen Projekten umfassend einzusetzen und durch Pilotprojekte die erforderlichen Daten zu sammeln. Gemäß der Planung sollen im Haushaltsjahr 2026 (dem ersten Jahr) landesweit etwa 20 Pilotbauprojekte gestartet werden, die Bereiche wie Gebäude und Brücken abdecken.
Der erste Schritt der Pilotprojekte besteht darin, den gesamten CO₂-Fußabdruck (CFP) öffentlicher Bauvorhaben unter Verwendung von grünem Stahl zu berechnen. Die zuständigen Behörden werden untersuchen, wie sich die CO₂-Reduktionswerte (GX-Wert) von grünem Stahl auf den gesamten CO₂-Fußabdruck der Bauvorhaben auswirken. Gleichzeitig werden Informationen zu Baukosten und Beschaffung gesammelt, um eine angemessene Preisprämie für grünen Stahl im Vergleich zu herkömmlichem Stahl zu ermitteln. Grüner Stahl hat die gleiche Qualität und Funktionalität wie herkömmlicher Stahl, ist jedoch in der Herstellung in der Regel teurer.
Die für die Pilotbauprojekte und Untersuchungen erforderlichen Mittel werden ab dem Haushaltsjahr 2014 durch GX-Wirtschaftstransformationsanleihen gedeckt, wobei der entsprechende Haushalt auf dem „Aktionsplan zur Dekarbonisierung des Tiefbaus“ des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus basiert. Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus sowie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie planen, ab dem Haushaltsjahr 2018 die aus den Pilotprojekten gewonnenen Daten und Erkenntnisse zu nutzen, um die für eine umfassende Einführung von grünem Stahl erforderlichen Fragestellungen zu erarbeiten.










