de.wedoany.com-Bericht: Philippe Cloutier, Präsident und CEO von Cartier Resources (TSXV:ECR) aus Kanada, erklärte kürzlich, dass 2026 ein Transformationsjahr für das Unternehmen sein werde. Das Unternehmen befindet sich entlang der Cadillac-Verwerfung im Abitibi-Grünsteingürtel in der kanadischen Provinz Québec, wobei sich das Konzessionsgebiet über 15 bis 20 Kilometer erstreckt. Seit der Veröffentlichung der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) im Jahr 2023 sind die Goldpreise stark gestiegen und die Explorationsergebnisse haben die Erwartungen übertroffen. Cloutier sagte: „Seit unserer PEA-Veröffentlichung im Jahr 2023 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Projektkennzahlen für Gold erheblich verändert. Wir arbeiten intensiv daran und sollten dieses Ziel nach der Veröffentlichung einer bedeutenden neuen Ressource erreichen können, was das Spiel grundlegend verändert hat.“
Das Kernvermögen des Cartier-Projekts ist die Chimo-Mine, die 1997 aufgrund niedriger Goldpreise geschlossen wurde. Die wichtigste Entdeckung des diesjährigen Bohrprogramms war die Bestätigung mehrerer neuer Mineralisierungszonen außerhalb der Chimo-Mine. Etwa fünf Kilometer nordöstlich von Chimo wurden durch Bohrungen Mineralisierungen in der Kontaktzone entlang einer parallel zur Cadillac-Verwerfung verlaufenden Störung entdeckt. Historische geophysikalische Daten deuten darauf hin, dass sich dieser Trend entlang der Héva-Störung über bis zu sieben Kilometer erstrecken könnte. Die zweite Zone ist die Portalzone, etwa einen Kilometer westlich des Chimo-Schachts, die über eine in den 1980er Jahren errichtete bestehende unterirdische Rampe erschlossen werden kann. Die dritte Zone ist das südliche Hope-Gebiet, dessen Größenpotenzial mit den nahegelegenen, von Agnico Eagle betriebenen Abbausystemen Canadian Malartic und Odyssey verglichen wird.
Die Größe und Vielfalt dieser neuen Entdeckungen veranlassten das Unternehmen zu einer Neugestaltung seiner Bohrstrategie. Ursprünglich waren 100.000 Meter und 600 Bohrlöcher geplant, von denen bisher etwa 35 % abgeschlossen sind. Anstatt die ursprünglich 11 Ziele gleichmäßig voranzutreiben, überlegt das Unternehmen nun, wie die verbleibenden Meter auf vier verschiedene Bereiche verteilt werden sollen: Verdichtungsbohrungen rund um die Hauptressource Chimo, gezielte Bohrungen in der flachen, hochgradigen Kontaktzone und der Portalzone sowie ein groß angelegtes, mehrjähriges Programm für die südlichen Tiefenziele. Cloutier deutete an, dass der Bohrumfang für das südliche Ziel mit dem des Malartic-Camps vergleichbar sein könnte, was möglicherweise Hunderte von Bohrlöchern und Hunderttausende von Metern umfassen würde. Das Unternehmen verfügt derzeit über Barreserven von mehr als 5 Millionen US-Dollar, die im Sommer als Entscheidungsgrundlage dienen werden.
Cartier plant, im September 2026 eine aktualisierte vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) zu veröffentlichen, rechtzeitig vor der Herbstkonferenzsaison. Die PEA von 2023 basierte auf einem Goldpreis von 1.750 US-Dollar pro Unze, einer geschätzten Ressource von 2,3 Millionen Unzen, einer Aufbereitungsanlage vor Ort und einer historischen metallurgischen Ausbeute von 93 %. Die aktualisierte Studie wird einen Goldpreis von über 4.000 US-Dollar pro Unze, eine auf 3,2 Millionen Unzen angewachsene Ressource und eine Ausbeute von nahezu 97 % aus unabhängig überwachten Verbundproben aus metallurgischen Tests berücksichtigen. Die neue Studie wird auch die Option der Lohnverarbeitung (toll milling) in bestehenden, von Dritten betriebenen Aufbereitungsanlagen entlang des regionalen Straßennetzes als Alternative zum Bau einer eigenen Anlage vor Ort bewerten. Cloutier sagte: „Das sind zwei völlig unterschiedliche wirtschaftliche Umgebungen: die von 2023 und die von 2026. Wir werden das auf jeden Fall nutzen, und ich bin mir sicher, dass dies viele unserer Aktionäre beeindrucken wird.“
Hinsichtlich einer Exit- oder Monetarisierungsstrategie bevorzugt Cloutier strategische Transaktionen (Verkauf, Partnerschaft oder Ausgliederung) anstelle einer eigenfinanzierten Minenentwicklung. Er verwies auf den Zustrom ausländischen Kapitals in Québecs Goldanlagen in den letzten 18 Monaten und nannte Beispiele wie den Erwerb des Windfall-Projekts von Osisko Mining durch Gold Fields, den Erwerb eines Projekts in der Region durch einen afrikanischen Betreiber und den Erwerb von Probe Gold durch Fresnillo. Agnico Eagle hält 27 % an Cartier. Das Management gab an, dass das Unternehmen die Wirtschaftlichkeit verschiedener Szenarien modelliert und durch „Papierstudien“ die wirtschaftlichen Kennzahlen verschiedener Wege wie Direktverkauf, Ausgliederung bestimmter Vermögenswerte oder Partnerschaftsstrukturen berechnet, um sicherzustellen, dass der vom Vorstand letztendlich empfohlene Weg auf geprüfter Wirtschaftlichkeit basiert.

Das zentrale Investment-Argument für Cartier dreht sich um das Konzept eines „Mining Camps“, also einer Gruppe von Lagerstätten entlang eines einzigen geologischen Trends. Das vom Unternehmen entlang der Cadillac-Verwerfung konsolidierte Land, das mindestens vier verschiedene Mineralisierungstypen auf einer Streichlänge von 15 Kilometern umfasst, wird als Gelegenheit betrachtet, mehrere solcher Lagerstätten innerhalb eines Unternehmens zu halten und voranzutreiben. Das Unternehmen hat kürzlich den Handel am US-amerikanischen OTCQB-Markt aufgenommen und plant die Teilnahme an wichtigen Konferenzen wie der Denver Gold Show, dem Beaver Creek Precious Metals Summit und der New Orleans Investment Conference, um seine Investorenbasis zu erweitern.










