Chinesischer Hersteller SmartSens stellt 200-Megapixel-CMOS-Bildsensor für Smartphones vor
2026-06-03 10:39
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de.wedoany.com-Bericht: SmartSens hat am 2. Juni offiziell den 200-Megapixel-CMOS-Bildsensor SCC62HS mit einer Pixelgröße von 0,5 μm für Smartphone-Anwendungen vorgestellt. Das Produkt wird im 55-nm-Stacked-BSI-Verfahren gefertigt und ist der erste 200-Megapixel-Bildsensor, der auf der leistungsstarken, in China entwickelten Stacked-BSI-Plattform von SmartSens basiert.

Der SCC62HS ist mit mehreren patentierten Technologien von SmartSens ausgestattet und bietet eine extrem hohe Auflösung, einen hohen Dynamikumfang, geringes Rauschen und schnellen Autofokus. Die PixGain-HDR-Technologie kann den Dynamikumfang erheblich verbessern und gleichzeitig Bewegungsartefakte wirksam unterdrücken. Der maximale Dynamikumfang beträgt 86,3 dB.

Der Sensor unterstützt die On-Chip-Dual-Frame-Fusion, die nicht nur die Belastung des SoC bei der Aufnahme von HDR-Videos reduziert, sondern auch den Stromverbrauch des Smartphones senkt und so lange Videoaufnahmen problemlos ermöglicht. Gleichzeitig ist er mit verschiedenen HDR-Modi wie Staggered HDR und NDOL HDR kompatibel. Die rauscharme Ausleseschaltungstechnologie ermöglicht eine Lichtempfindlichkeit von 3574 mV/lux*s und ein minimales Ausleserauschen von 0,92 e-, was im Vergleich zu branchenüblichen Produkten der gleichen Spezifikation um etwa 43,6 % niedriger ist und eine Verschlechterung der Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen vermeidet.

Der SCC62HS unterstützt zwei schnelle Autofokus-Modi: AllPix ADAF und Sparse PDAF. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann der AllPix-ADAF-Modus aktiviert werden, der dank 100 % aller Pixel für den Autofokus schnelle Aufnahmen bei Nacht ermöglicht. Bei normalen Lichtverhältnissen kann in den Sparse-PDAF-Modus gewechselt werden, der durch die Phasenerkennung von 6 % der Pixel eine präzise Fokussierung bei gleichzeitig reduziertem Stromverbrauch gewährleistet. Der SCC62HS ist derzeit als Muster verfügbar und soll voraussichtlich im dritten Quartal 2026 in die Massenproduktion gehen.

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