Indien plant, mit dem Naya-Safar-Programm 200.000 BS-IV-Lkw auszumustern
2026-06-03 13:50
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de.wedoany.com-Bericht: Wie die Times of India (TOI) erfahren hat, könnte das Unionskabinett ein Anreizprogramm namens „Naya Safar“ genehmigen, das darauf abzielt, BS-IV-Lkw und -Busse in der National Capital Region (NCR) Delhi innerhalb der nächsten fünf Jahre schrittweise auszumustern und durch BS-VI- und Elektrofahrzeuge zu ersetzen. Der vom Ministerium für Wohnungsbau und Stadtangelegenheiten vorgelegte Vorschlag könnte am Mittwoch geprüft werden, um das Programm noch vor Oktober und November, wenn die Luftverschmutzung in der Region üblicherweise zunimmt, auf den Weg zu bringen.

<p>Beamte erklärten, dass mit der vollständigen Umsetzung des neuen Programms strengere Durchsetzungsmaßnahmen möglich sein könnten.</p>

Eingeweihten Kreisen zufolge wird das Programm zwei Anreizformen umfassen: Zinszuschüsse und Dieselgutscheine. Die Zinszuschüsse richten sich an bestehende Fahrzeughalter, die für den Kauf neuer Fahrzeuge Bankdarlehen aufnehmen, während die Dieselgutscheine für den Ersatz alter Diesel-Lkw und -Busse durch emissionsärmere oder emissionsfreie Fahrzeuge verwendet werden. Auch die Mitgliedsstaaten der NCR können zusätzliche Anreize bieten, um den Wandel zu beschleunigen und die Luftverschmutzung zu verringern. Das Programm erfasst alle in der NCR zugelassenen Lkw-Typen sowie staatliche und privat betriebene Busse.

Beamte wiesen darauf hin, dass BS-IV-Lkw und -Busse im Jahr 2017 auf den Markt kamen und in der Region nahezu keine älteren BS-II- oder BS-III-Diesel-Lkw und -Busse mehr vorhanden sind. Laut Regierungsangaben werden rund 200.000 alte Lkw und 20.000 Dieselbusse in der Region in das Programm einbezogen. Im Dezember erließ die Kommission für Luftqualitätsmanagement (Commission for Air Quality Management) eine Anweisung, wonach alle außerhalb Delhis zugelassenen gewerblichen Lastkraftwagen, die nicht die BS-VI-Norm erfüllen, ab dem 1. November 2026 nicht mehr in die Landeshauptstadt einfahren dürfen. Ältere gewerbliche Dieselfahrzeuge, die stärker verschmutzen, stehen im Fokus der Maßnahmen.

Beamte erklärten, dass die vollständige Umsetzung des neuen Programms zu strengeren Durchsetzungsmaßnahmen beitragen könnte. Ein Beamter sagte: „Die Regierung bekämpft die Luftverschmutzung auf mehreren Fronten, darunter die Modernisierung der Fahrzeugflotte, die Reduzierung von Straßenstaub und das Verbot offener Verbrennung. Derzeit wird daran gearbeitet, alle Interessengruppen einzubeziehen, um die Luftqualität zu verbessern.“

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