de.wedoany.com-Bericht: Trex.Parts (ein Joint Venture der Fricke-Gruppe und Jungheinrich) baut seine Logistikkapazitäten am Hauptsitz im niedersächsischen Sittensen weiter aus. Wie das Unternehmen für Gabelstapler-Ersatzteile am 2. Juni in einer Pressemitteilung bekannt gab, schafft die Eröffnung eines dritten Lagerstandorts am 23. Mai zusätzliche Kapazitäten für das internationale Wachstum und stärkt die Grundlage für eine hohe Verfügbarkeit im B2B-Ersatzteilgeschäft.

Von Sittensen, das direkt an der A1 liegt, beliefert Trex.Parts Werkstätten, Serviceunternehmen und Händler in über 60 Ländern. Das neue Logistiklager ergänzt die beiden bestehenden Standorte in der 12.000-Einwohner-Gemeinde in Niedersachsen und verdoppelt die Lagerfläche am Standort Sittensen mehr als. Das Unternehmen gab an, dass das neue Lager das Wachstum mindestens bis 2030 unterstützen werde. Die Investition in den Umbau des Standorts belaufe sich auf einen Millionenbetrag, die entstandene Logistikfläche sei auf die steigenden Auftragszahlen und internationalen Kundenanforderungen ausgelegt.
Das neue Lager bietet zusätzliche Kapazitäten für das wachsende Teilesortiment, verbessert die Lagerverfügbarkeit von Schnelldrehern und ermöglicht effizientere Prozesse beim Wareneingang, Kommissionieren und Versand. Derzeit versendet der Ersatzteilspezialist für Gabelstapler täglich etwa 2.000 bis 3.000 Auftragspositionen. Diese Kapazität soll künftig auf bis zu 10.000 Auftragspositionen pro Tag gesteigert werden. Personell plant Trex.Parts, kontinuierlich in den Logistikbereich zu investieren, mittelfristig soll die Mitarbeiterzahl auf bis zu 50 steigen.
Christoph Böttcher, Geschäftsführer von Trex.Parts, erklärte, dass Kunden Ersatzteile benötigten, die schnell identifiziert, verfügbar und zuverlässig versendet werden könnten. Mit der neuen Logistikfläche habe das Unternehmen die Voraussetzungen geschaffen, um die Servicefähigkeit bei kontinuierlich steigender Nachfrage zu gewährleisten. Der Ausbau sei nicht nur eine lokale Maßnahme, sondern ein wichtiger Baustein für die internationale Servicefähigkeit.
Das neue Lager hat eine lange Industriegeschichte: Es diente ursprünglich als Textilfabrik, später wurde es vom ehemaligen deutschen Unterhaltungselektronik-Hersteller Nordmende und der großen Molkereigenossenschaft DMK genutzt. Im Zuge des Umbaus wurden Dach und Lagerböden saniert, die Heizungsanlage erneuert, der Stromanschluss und die Beleuchtung modernisiert sowie neue Büro- und Sozialräume geschaffen. Zudem wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die den Standort künftig autark betreiben soll.
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