de.wedoany.com-Bericht: Der globale Bergbau beschleunigt seinen Wandel hin zum Paradigma „Bergbau 4.0“, wobei das „Drohnen-in-einer-Box“-System (Drone-in-a-Box, DiaB) zu einer Schlüsseltechnologie dieser Transformation wird. Die autonomen Andockstationen dieses Systems verändern die Betriebsführung in abgelegenen, risikoreichen Minengebieten.
Das DiaB-System besteht aus wetterfesten Basisstationen, die als automatisierte „Hangars“ für Drohnen dienen. Produkte wie die DJI Dock oder das RocketDNA xBot ermöglichen es Drohnen, vorgegebene wiederkehrende Aufgaben vollständig autonom auszuführen, ohne dass vor Ort Personal benötigt wird. Die Basisstation schützt die Drohnen nicht nur vor extremen Umwelteinflüssen, sondern verwaltet auch automatisch das Laden oder den Austausch der Akkus, um kontinuierliche Flugzyklen zu ermöglichen. Nach Abschluss von Vermessungs- oder Inspektionsaufgaben landet die Drohne mit zentimetergenauer Präzision in der Box zurück und überträgt die Daten automatisch in die Cloud.
Rio Tintos Eisenerzmine Gudai-Darri in der Region Pilbara in Westaustralien, die als eine der technologisch fortschrittlichsten Minen der Welt gilt, hat dieses System erfolgreich integriert. Bisher mussten Vermesser mit Fahrzeugen zu den Abbaugruben fahren, um topografische Vermessungen durchzuführen – eine einfache Fahrt dauerte etwa 30 Minuten und führte durch Interaktionen mit autonomen Lkw zu Betriebsverzögerungen. Heute kann das Kontrollzentrum in Perth oder Adelaide (über 1.500 km entfernt) die Drohnen über das xBot-System von RocketDNA fernsteuern. Ermöglicht wird dies durch die Integration von Hochgeschwindigkeits-Satellitenverbindungen wie Starlink, die Breitbandverbindungen in Gebiete bringen, in denen Glasfaserverlegung zu teuer wäre, und so Telemetriedaten sowie Live-Videoübertragungen in die städtischen Zentren ermöglichen.
Im australischen Betrieb hat das DiaB-System zu erheblichen Effizienzsteigerungen geführt. Die Daten zeigen, dass die Zeit für die Erfassung und Verarbeitung von photogrammetrischen Daten nach Sprengungen von 1,2 Stunden auf 30 Minuten verkürzt wurde; die automatische Markierung von Bodenkontrollpunkten spart 94 % der Datenverarbeitungszeit. In Bezug auf die Sicherheit entfällt durch automatisierte Routineflüge die Notwendigkeit, dass Personal in Hochrisikobereiche wie instabile Hänge, Sprengzonen oder in die Nähe von Schwermaschinen vordringen muss. In Gudai-Darri hat sich die Anzahl manueller Fahrzeugbewegungen in autonomen Transportzonen drastisch reduziert, was die allgemeine Betriebsabläufe verbessert hat. Über die Cloud-Plattform können die von den Drohnen erfassten Daten sofort von mehreren Abteilungen wie Planung, Geologie und Umwelt genutzt werden, ohne dass Vermesser Dateien manuell verteilen müssen.
Das DiaB-System hat bereits unter Bedingungen von 50 °C Hitze, magnetischem Staub und Fallwinden funktioniert. Der Fokus anderer Branchen hat sich von der technischen Wirksamkeit hin zur Geschwindigkeit der eigenen Einführung dieses Systems verlagert.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









