de.wedoany.com-Bericht: Eleknova hat diese Woche auf der SNEC 2026 in Shanghai ein integriertes Container-Stromspeichersystem mit 500 kW / 1.044 kWh vorgestellt, das auf einer modularen Vier-Cluster-Architektur und einem statischen Umschalter basiert und sich vor allem für kritische Notstromanwendungen eignet.
Das von dem in China ansässigen Unternehmen Eleknova präsentierte System basiert auf LFP-Zellen, hat eine Lebensdauer von 8.000 Zyklen, erreicht die Schutzklasse IP55 und wird flüssigkeitsgekühlt. Das Produkt bietet standardisierte, zertifizierte Hardware und unterstützt gleichzeitig kundenspezifische Integrations- und OEM-Dienstleistungen.
Das System ist modular aufgebaut und besteht aus vier parallelen Clustern, die jeweils fünf 52,2-kWh-Batteriepakete mit insgesamt 261 kWh sowie ein 125-kW-Stromumwandlungssystem enthalten. Der im Container integrierte statische Umschalter ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen Insel- und Netzbetrieb innerhalb von 20 Millisekunden und eignet sich für kritische Notstromversorgung und Mikronetze.
Nick Jiang, Vertriebsdirektor bei Eleknova, erklärte gegenüber dem Magazin pv magazine, dass die Kernhardware standardisiert und vollständig zertifiziert sei, die Integrationsstrategie jedoch vollständig auf die spezifischen Projektanforderungen zugeschnitten werde. Das Unternehmen biete auch vollständige OEM-Dienstleistungen an. Die Fertigung erfolge im Hauptwerk in China, während in europäischen Lagern zwei Einheiten für den sofortigen Versand bereitstünden, um Projektlaufzeiten zu verkürzen.
Laut Hersteller verwendet das System hochkapazitive LFP 314-Ah-Zellen in einer Konfiguration von 4P260S. Die Batterie hat eine Nenngleichspannung von 832 Volt und unterstützt eine maximale Lade-/Entladerate von 0,5 P, wobei bei optimalen Temperaturen eine Entladetiefe von 100 % erreicht werden kann.
Das Gerät ist in einem IP55-geschützten Container mit den Abmessungen 2991 mm × 2438 mm × 2896 mm und einem Gewicht von 14 Tonnen untergebracht und verfügt über eine Korrosionsschutzklasse C4. Das Wärmemanagement kombiniert Flüssigkeitskühlung mit erzwungener Luftkühlung und ermöglicht den Betrieb bei Umgebungstemperaturen von -25 °C bis 55 °C. Bei Temperaturen über 45 °C oder Höhen über 2000 Metern wird die Leistung des Systems reduziert.
Die Systemlebensdauer beträgt über 8.000 Zyklen, die industrielle Kommunikation erfolgt über Modbus TCP/IP. Das Sicherheitsmanagement umfasst ein duales Aerosol- und Wassernebelfeuerlöschsystem, der Geräuschpegel liegt unter 80 dB. Die Architektur erfüllt Sicherheits- und EMV-Normen wie UN3536, IEC62477-1, IEC62619, IEC63056, UL9540A sowie internationale Netzanschlussrichtlinien wie EN50549, G99, VDE4105, NRS097 und C10/11.
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