de.wedoany.com-Bericht: Die Stadtverwaltung von Madrid hat eine neue Runde des „Plans Rehabilita 2026“ gestartet, der mit einem Budget von 50 Millionen Euro ausgestattet ist. Dieser dient der Förderung von Sanierungsarbeiten an bestehenden Wohngebäuden in den Bereichen Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Erhaltung, Hygiene und Sicherheit. Der Plan ist Teil der städtischen Strategie zur Sanierung des Wohnungsbestands und zielt darauf ab, die Wohnqualität und Nachhaltigkeit von Wohngebäuden zu verbessern. Die Antragsfrist endet am 30. September 2026.

Der Plan ist seit dem 3. Juni für Anträge geöffnet, vorausgesetzt, er wurde im „Boletín Oficial del Ayuntamiento de Madrid“ (BOAM) und im „Boletín Oficial de la Comunidad de Madrid“ (BOCM) offiziell veröffentlicht.
Der „Plan Rehabilita 2026“ umfasst sechs Förderbereiche: Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Erhaltung, Hygiene, Sicherheit und den neu hinzugekommenen Bereich Stadtverschönerung. Dabei ist der Bereich Stadtverschönerung an die energetische Sanierung gekoppelt; bei einer Verbesserung des Gebäudeäußeren kann der entsprechende Zuschuss um zusätzliche 5 % erhöht werden.
Die im Bereich Stadtverschönerung geförderten Maßnahmen umfassen die Reduzierung der visuellen Beeinträchtigung von Fassaden und Dächern, die von öffentlichen Räumen aus sichtbar sind. Konkret beinhalten die Maßnahmen das Entfernen freiliegender Kabel, die Neuordnung von Außenanlagen, das Entfernen oder Umsetzen von Klimaanlagen an Fassaden, das Verstecken von Wäscheständern sowie die Vereinheitlichung von Elementen wie Jalousien, Markisen oder Geländern.
Im Bereich Barrierefreiheit hat der Sanierungsplan seit seinem Start über 1.450 Projekte zur Beseitigung von baulichen Hindernissen gefördert, darunter die Installation von Aufzügen, Rampen, Hebebühnen und Gegensprechanlagen, um die Mobilität und Selbstständigkeit der Bewohner zu fördern.
Im Bereich Energieeffizienz hat der Plan über 500 Sanierungen vorangetrieben, um die Wärmedämmung zu verbessern, erneuerbare Energien zu integrieren und Anlagen zu modernisieren, wodurch der Energieverbrauch gesenkt wird. Die vorherigen sechs Antragsrunden haben seit 2020 kumulierte Einsparungen von über 282 Millionen Kilowattstunden erzielt und den Ausstoß von mehr als 67.600 Tonnen CO₂ vermieden.
In den Bereichen Erhaltung und Hygiene wurden Zuschüsse für die Sanierung von Tragwerken, Dächern und Fassaden verwendet, und in über 5.600 Wohnungen der Hauptstadt wurde Asbest entfernt. Im Bereich Sicherheit haben die Zuschüsse zur Modernisierung von Anlagen beigetragen, um Wohngebäude an fortschrittlichere Systeme anzupassen.
Seit 2020 hat das städtische Programm die Sanierung von über 2.400 Gebäuden in Madrid ermöglicht, was 110.000 Wohneinheiten betrifft. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über 318 Millionen Euro, von denen mehr als 250.000 Menschen profitiert haben.
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