de.wedoany.com-Bericht: Die Industrie- und Handelskammer für den Wandel von Nuevo León (CAINTRA) hat eine interinstitutionelle Koordinierungsstrategie vorgeschlagen, die in Zusammenarbeit mit der Landesregierung, den Gemeinden und den lokalen Parlamenten die Wiederbelebung des Straßeninfrastrukturprojekts „Norddreieck“ anstrebt. Das Projekt plant die Modernisierung und Anbindung der Hauptverkehrswege nach Laredo, Kolumbien und Monclova sowie der Ringstraßen und äußeren Schnellstraßen, um die Verkehrsmobilität, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und das Entwicklungsniveau der wichtigsten Industriegebiete des Bundesstaates zu verbessern.

Im Gebiet des „Norddreiecks“ konzentrieren sich die wichtigsten Exportkorridore von Nuevo León. Jährlich werden Waren im Wert von rund 66 Milliarden US-Dollar auf dem Landweg zur US-Grenze transportiert. In dieser Region befinden sich zahlreiche Unternehmen und strategische Verteilzentren. Täglich passieren etwa 13.000 Lastkraftwagen und rund 52.000 Privatfahrzeuge.
Der Vorsitzende von CAINTRA, Jorge Santos, erklärte, dass bei gemeinsamem Willen und Weitblick aller Beteiligten politische Agenden zurückgestellt werden könnten, um den für die Fertigstellung des Projekts erforderlichen Konsens zu erzielen. Dies würde die infrastrukturelle Rückständigkeit in diesem industriellen Schwerpunktgebiet wirksam beheben, in dem über 120.000 Industriearbeiter beschäftigt sind.
Die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile der Fertigstellung der genannten Bauarbeiten zeigen sich unmittelbar in der Produktivitätsverbesserung. Nach Schätzungen von „Cómo Vamos Nuevo León“ haben die Verkehrsstaus im Norden des Großraums im Jahr 2025 zu einem kumulierten Zeitverlust von über 2,8 Millionen Stunden für die Nutzer geführt. Die Lähmung des Straßenverkehrs entspricht jährlichen Opportunitätskosten von rund 241,5 Millionen Pesos an Arbeitszeit. Pendler, die in dieser Region öffentliche Verkehrsmittel nutzen, verlieren durch Staus durchschnittlich eine Woche pro Jahr.
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