de.wedoany.com-Bericht: Manuel Rodríguez Mariátegui, Generaldirektor von Cerro de Pasco Resources und Vorsitzender des Internationalen Kongresses für Wasser und Tailings 2026 (Congreso Internacional Aguas y Relaves 2026), erklärte, dass das Quiulacocha-Projekt eines der repräsentativsten Beispiele für die Wiederverwertung von Tailings in Peru sei. Das Projekt zielt darauf ab, aus historischen Tailings Silber, Zink, Kupfer, Blei, Gold sowie kritische Mineralien wie Gallium und Indium zurückzugewinnen, die aufgrund der Technologiebranche und der Energiewende stark nachgefragt werden.

Rodríguez wies darauf hin, dass das Quiulacocha-Tailings-Becken historische Ablagerungen aus über einem Jahrhundert Bergbautätigkeit in Cerro de Pasco sei und noch immer erhebliche Mengen wertvoller Mineralien enthalte. Die Wiederverwertung von Tailings trage zur Förderung eines Kreislaufwirtschaftsmodells bei, indem aus zuvor aufgegebenem Material Wert geschöpft und gleichzeitig die Umweltbelastung durch historische Ablagerungen verringert werde. Die im Projekt zurückgewonnenen Mineralien stünden in engem Zusammenhang mit der Energiewende und der technologischen Entwicklung; die weltweit steigende Nachfrage nach kritischen Mineralien habe das Interesse an alternativen Versorgungsquellen erhöht. Technologische Fortschritte ermöglichten die Rückgewinnung von Mineralien, die zuvor nicht effizient oder wirtschaftlich verarbeitet werden konnten, und steigerten so die Ressourcennutzung.
Rodríguez betonte, dass die Beziehung zu den Gemeinden ein zentraler Erfolgsfaktor für Projekte im Zusammenhang mit Tailings und Umweltverbindlichkeiten sei. Eine weitere wichtige Erkenntnis dieser Initiative sei die Notwendigkeit, Allianzen zwischen verschiedenen Interessengruppen zu schmieden und gemeinsame Ziele festzulegen. Die Zusammenarbeit zwischen Cerro de Pasco Resources, der Bauerngemeinde Quiulacocha, Activos Mineros und dem peruanischen Ministerium für Energie und Bergbau habe einen Ansatz vorangetrieben, der wirtschaftliche Wertschöpfung, Umweltsanierung und lokale Entwicklung verbinde. Derartige Maßnahmen erforderten einen kontinuierlichen Dialog, institutionelle Koordination und gemeinsame Ziele, um Vertrauen aufzubauen und langfristig nachhaltige Vorteile zu gewährleisten.
Das Quiulacocha-Projekt habe aufgrund seiner Kombination aus Nachhaltigkeit, Rückgewinnung kritischer Mineralien und Umweltsanierung auch das Interesse der Finanzmärkte geweckt. Rodríguez zufolge zeige der geplante Investitionsumfang, dass historische Tailings bei entsprechender technischer Unterstützung, langfristiger Vision und geeigneten Umsetzungsbedingungen in Chancen für eine verantwortungsvolle Entwicklung umgewandelt werden könnten. Er ist der Ansicht, dass das Quiulacocha-Projekt zeige, dass die Wiederverwertung von Bergbautailings ein Modell sei, das auf andere Bergbauregionen in Peru übertragen werden könne, um strategische Mineralien zurückzugewinnen und die kumulierten Umweltverbindlichkeiten zu reduzieren.
Diese Themen werden auf dem Internationalen Kongress für Wasser und Tailings 2026 (Congreso Internacional Aguas y Relaves 2026) diskutiert, der von InterMet organisiert wird und vom 11. bis 12. Juni im Hotel José Antonio Deluxe in Lima stattfindet. Dort werden nationale und internationale Experten Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasserressourcenmanagement, Tailings-Behandlung, Nachhaltigkeit und der Wiederverwertung von Umweltverbindlichkeiten im Bergbau analysieren.
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