de.wedoany.com-Bericht: Die russische Gruppe El 6 (Группа Эл 6) plant, ab 2027 in ihrem Werk in Nowosibirsk mit der Produktion neuer Kathodenblöcke für Aluminiumelektrolyseöfen zu beginnen. Wie Generaldirektor Sergej Uschakow (Сергей Ушаков) in einer externen Mitteilung bekannt gab, wurden für dieses und andere Projekte (einschließlich des Kaufs von Ausrüstung) im Jahr 2026 bereits 1,2 Milliarden Rubel bereitgestellt.
Für die Produktion von Kohlenstoffverbundwerkstoffen soll ein Lieferant von Kohlenstofffasern aus Belarus eingebunden werden. Gleichzeitig stieg das Angebot an gewöhnlichem, schwefelarmem Petrolkoks aus Aserbaidschan und Turkmenistan.
Uschakow erklärte, die Gruppe habe bei allen drei Lieferanten Bestellungen aufgegeben und führe Tests in ihren Werken in Tscheljabinsk und Nowotscherkassk durch. Er verriet, dass die Zwischenergebnisse der Tests gut seien. Die GUS-Staaten verfügten über Rohstoffproduzenten, die westlichen Lieferanten in nichts nachstünden, was der Gruppe helfe, ein sicheres Maß an Importabhängigkeit zu wahren und russischen Hüttenbetrieben stabile Lieferungen hochwertiger Produkte zu gewährleisten.
Im Zeitraum von 2020 bis 2025 investierte die Gruppe El 6 insgesamt über 7,5 Milliarden Rubel in ihre Produktionskapazitäten. In dieser Zeit nahm die Gruppe die einzige Produktionslinie in der Eurasischen Wirtschaftsunion in Betrieb, die zur Herstellung großer Graphitelektroden mit einem Durchmesser von 750 Millimetern für eine neue Generation von Stahlschmelzöfen dient.
Ende April dieses Jahres gab die Gruppe bekannt, dass eine Versuchscharge ihrer Graphitelektroden der Marke El 6 Nowotscherkassk UHP mit einem Durchmesser von 750 Millimetern erfolgreich in einem großen Hüttenbetrieb der Eurasischen Wirtschaftsunion getestet worden sei.
Sergej Uschakow erläuterte, dies sei der erste Test der Elektrodenserie mit einem Durchmesser von 750 Millimetern der Gruppe gewesen, bei dem eine objektive Bewertung der Übereinstimmung der Produkte mit internationalen Standards erforderlich gewesen sei. Da die russischen Hüttenbetriebe zu Beginn dieses Jahres noch keine Öfen der neuesten Generation in Betrieb genommen hätten, habe sich die Gruppe an Partner in Zentralasien gewandt. Die Testergebnisse hätten gezeigt, dass die Elektrode im Vergleich zu europäischen Produkten, die seit Jahren den Industriestandard setzten, vergleichbare Kennzahlen aufweise und bei der Anpassungsdichte sogar bessere Ergebnisse erzielt habe. Im Juni dieses Jahres soll die Bewertung der Betriebseigenschaften dieser 750-Millimeter-Elektrode in einem russischen Ofen der neuen Generation beginnen.
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