Engie investiert fast 100 Millionen Euro in 155-MW-Solarprojekt in Spanien
2026-06-06 10:04
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der französische Versorger Engie plant, fast 100 Millionen Euro (etwa 114 Millionen US-Dollar) in ein 155-MW-Solarprojekt an seinem Kraftwerk Castelnou zu investieren.

Das Projekt befindet sich in der Provinz Teruel, Spanien. Engie wird das Solarkraftwerk neben dem bestehenden Kraftwerk errichten und so eine Hybridanlage schaffen, die Photovoltaik-Stromerzeugung mit der vorhandenen regelbaren Erzeugungskapazität kombiniert. Das Projekt soll über 284.000 Solarmodule installieren und eine Fläche von rund 360 Hektar umfassen.

Yolanda Valles, Generaldirektorin für Energie und Bergbau der Autonomen Gemeinschaft Aragonien, erklärte, das Kraftwerk Castelnou sei ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Institutionen und schaffe Werte für die lokale Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklung. Das Projekt sei stets ein Motor für Beschäftigung und Fortschritt gewesen und repräsentiere die Fähigkeit Aragoniens, im Kontext des aktuellen globalen Wandels als Maßstab für Innovation und Energie wettbewerbsfähig zu sein.

Engie wies darauf hin, dass das neue Photovoltaik-Projekt durch die Nutzung der komplementären Betriebseigenschaften von Solarstrom und flexibler Wärmekapazität den Anteil erneuerbarer Energien am Stromnetz erhöhen werde. Diese Hybridkonfiguration ziele darauf ab, die Netzstabilität zu unterstützen und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien an der Kraftwerksleistung zu steigern.

Das 155-MW-Projekt wird das Photovoltaik-Portfolio von Engie in Spanien erweitern. Engie betreibt in Spanien rund 1,8 GW installierte Kapazität an erneuerbaren Energien, weitere 3,5 GW befinden sich in der Entwicklung. Das Unternehmen beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit, wobei die installierte Solarkapazität derzeit 9,3 GW seiner gesamten Kapazität an erneuerbaren Energien ausmacht. Ziel ist es, bis 2030 eine installierte Kapazität von 95 GW an erneuerbaren Energien zu erreichen.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com