Michelin nimmt in Bahia, Brasilien, ein Solarkraftwerk mit einer Jahresstromerzeugung von 102.000 kWh in Betrieb
2026-06-06 14:16
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der französische multinationale Konzern Michelin hat im brasilianischen Bundesstaat Bahia ein Solarkraftwerk in Betrieb genommen. Die Anlage erzeugt jährlich 102.000 kWh Strom, der für die Forschungseinrichtungen, Biodiversitätsprojekte und Besucherräume in der Region genutzt wird.

Canal Solar – Michelin nimmt in Bahia ein Solarkraftwerk in Betrieb und erweitert die Nutzung erneuerbarer Energien

Die Anlage erstreckt sich über 620 Quadratmeter und versorgt das Biodiversitätsforschungszentrum, das Forschungszentrum für Kautschukbaumanbau sowie den Raum Ouro Verde – einen Bereich für externe Besucher. Glauce Ferman, Direktorin für Kommunikation und Marke, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit von Michelin Südamerika, erklärte, dass dieser Schritt nicht nur die Senkung der Energiekosten bedeute, sondern das Engagement des Unternehmens für nachhaltige Entwicklung widerspiegele und die Verbindung von wirtschaftlichem Wachstum, Umweltverantwortung und positiven Auswirkungen stärke. Sie fügte hinzu, dass der Raum Ouro Verde durch die Nutzung sauberer und erneuerbarer Energien seinen CO2-Fußabdruck reduziere und direkt zum Schutz des Atlantischen Regenwaldes sowie zu den globalen Zielen der Energiewende beitrage.

Saulo Cardoso, Koordinator für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt im Michelin-Naturkautschukwerk, wies darauf hin, dass diese Maßnahme die nachhaltige Strategie des Unternehmens stärke, die Nutzung erneuerbarer Energien ausweite und zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Betrieb beitrage. Er betonte, dass Michelin durch den Bau des Solarkraftwerks in Bahia zeige, dass seine Nachhaltigkeitsagenda auf konkreten Maßnahmen beruhe, während gleichzeitig die Dekarbonisierung, die Betriebseffizienz und die langfristige Wertschöpfung im Fokus stünden.

Der multinationale Konzern gab an, dass im Michelin-Ökoreservat bereits zuvor andere Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien installiert worden seien, beispielsweise für die Einrichtung Casa do Pacangê – die die Arbeit von Biologen und Forschern unterstützt und von einem unabhängigen Photovoltaiksystem mit Batteriespeicher versorgt wird, das vom öffentlichen Stromnetz getrennt betrieben wird. Im Industriegebiet, in dem sich die Naturkautschukverarbeitungsanlage befindet, bezieht Michelin zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien und verfügt über eine i-REC-Zertifizierung. Seit 2021 nutzen alle Industriestandorte des Unternehmens grünen Strom, was den weltweit umgesetzten Richtlinien zur Emissionsreduzierung und Betriebseffizienz entspricht. Michelin strebt an, bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen und die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 um 50 % zu senken.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com