de.wedoany.com-Bericht: Der Chilenische Bergbauverband (Cámara Minera de Chile) hat einen neuen Vorstand gewählt. Manuel Viera wurde erneut zum Präsidenten gewählt, seine Amtszeit erstreckt sich von 2024 bis 2028.
Zu den Mitgliedern des neuen Vorstands gehören Vizepräsident Walter Muñoz, Generalsekretär Alfonso Domeyko, Finanzvorstand Alejandro Gorayeb sowie die Vorstandsmitglieder Patricio Cartagena, Daniela Céspedes, Carlos Delgado, José Luis González und Alfonso Santini.
Viera erklärte, dass in den nächsten zwei Jahren die interne Struktur des Verbandes gestärkt und die Funktion der technischen Ausschüsse ausgebaut werden sollen, um strategische Informationen für die Branche zu generieren. Gleichzeitig sollen mehr Fachkräfte und Unternehmen gewonnen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit und Verantwortung des chilenischen Bergbaus zu steigern.
Im Bereich der Internationalisierung wird der Verband seine Aktivitäten an globale Standards anpassen, neue Investoren sowie innovative Technologien suchen, die einen Mehrwert für die chilenischen Bergbauaktivitäten schaffen. Viera bekräftigte, dass der Verband seit seiner Gründung stets bestrebt sei, der Regierung und den Interessengruppen technische Beratung zu bieten und das Fachwissen seiner Mitglieder zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften einzusetzen.
Viera stellte eine über Kupfer hinausgehende strategische Vision vor und betonte, dass der chilenische Bergbau ein Motor für die regionale Entwicklung, eine Quelle für Technologie und hochqualifizierte Arbeitsplätze sowie die Grundlage für die für die globale Energiewende benötigten Mineralien sei. Er wies darauf hin, dass die Welt die verantwortungsvoll gelieferten Mineralien Chiles benötige, was dem Land eine Schlüsselposition in der globalen Lieferkette für die Dekarbonisierung verschaffe.
Viera nannte Rechtssicherheit, Genehmigungssysteme, Produktivität und Humanressourcen als die vier zentralen Herausforderungen der nächsten zwei Jahre. Gleichzeitig betonte er, dass der Bergbauverband allen Mitgliedern und nicht dem aktuellen Vorstand gehöre, und rief alle Beteiligten der Branche dazu auf, gemeinsam daran zu arbeiten, Chiles Position als globale Bergbaumacht zu erhalten. Abschließend sagte er, dass dies eine stolze Macht sei, zu der alle aus verschiedenen Bereichen und Perspektiven beitragen könnten.
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