Schwere geologische Kartierungslücken in den USA und Schwellenländern behindern die Lieferkette für kritische Mineralien
2026-06-08 10:05
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de.wedoany.com-Bericht: Derzeit ist nur ein Viertel der US-Landfläche geologisch ausreichend kartiert, um den Bergbau zu unterstützen. In Schwellenländern ist dieser Anteil noch geringer – weite Teile Afrikas, Lateinamerikas und Zentralasiens verfügen über keine oder nur äußerst rudimentäre geologische Karten, was ein Haupthindernis für die Entwicklung der westlichen Mineralienlieferkette darstellt.

Der Mangel an geologischen Karten führt dazu, dass westliche Bergbauunternehmen beim Eintritt in Schwellenmärkte bereits hohe Kosten und Risiken tragen, noch bevor sie auf Korruption oder infrastrukturelle Defizite stoßen. Bergbauunternehmen sind bei Bohrungen stark auf geologische Karten angewiesen; Bohrkosten machen in der Regel 40 % der Explorationskosten eines Projekts aus. Ohne Karten sind Unternehmen gezwungen, „blind" zu bohren, ein äußerst riskanter und kostspieliger Prozess. Für US-Bergbauunternehmen, insbesondere große börsennotierte Unternehmen mit risikoscheuen Aktionären, ist das Fehlen geologischer Daten in Schwellenländern zur größten Herausforderung bei der Sicherung der kritischen Mineralienversorgung geworden.

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