de.wedoany.com-Bericht: Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) plant, durch mehrere Forschungsprojekte zur sicheren Rohstoffversorgung Deutschlands beizutragen. Das untergeordnete Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie gab bekannt, dass die Bundesregierung den an diesen Projekten beteiligten Forschungsteams in den nächsten drei bis fünf Jahren Fördermittel in Höhe von fast 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird.

Ein Projekt widmet sich der Entwicklung digitaler Technologien zur schnellen und präzisen Erfassung geologischer Informationen und Daten aus dem Altbergbau und deren Anwendung bei der Lagerstättenerkundung. Ein weiteres Projekt konzentriert sich auf die Gewinnung von Gold und strategischen Metallen aus polymetallischen Erzen. Das Institut wies darauf hin, dass die Sicherstellung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung Deutschland vor zunehmende Herausforderungen stelle, insbesondere bei metallischen Technologierohstoffen, deren Bedarf nur durch primäre Rohstoffe aus dem Bergbau gedeckt werden könne. Das HZDR erklärte, dass viele Technologien, die den Alltag prägen – ob Elektroautos, Solaranlagen oder Smartphones – auf bestimmte Rohstoffe angewiesen seien. Allerdings seien viele dieser Materialien knapp, ihr Abbau problematisch und die Versorgung instabil. Um das Versorgungsrisiko zu senken und die Autonomie zu stärken, habe die EU den „Critical Raw Materials Act“ (Gesetz über kritische Rohstoffe) verabschiedet.
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