Ende 2025 belegt China den zweiten Platz bei der globalen intelligenten Rechenleistung
2026-06-09 14:34
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de.wedoany.com-Bericht: Am 8. Juni veröffentlichte die Nationale Datenbehörde den vollständigen „Digital China Development Report (2025)", der den Fortschritt des Aufbaus des digitalen China im Jahr 2025 systematisch zusammenfasst und einen Ausblick auf die Entwicklungsperspektiven für 2026 gibt. Der Bericht zeigt, dass die Anzahl der im Einsatz befindlichen Recheninfrastruktur-Racks in China bis Ende 2025 13,73 Millionen Standard-Racks überstieg, 42 Wan-Ka-Intelligenz-Cluster gebaut wurden und die intelligente Rechenleistung 1,59 Millionen PFlops (FP16) erreichte, womit China weltweit den zweiten Platz belegt.

Diese Daten zeigen, dass sich die digitale Infrastruktur Chinas von der Netzabdeckung und Datenressourcenaggregation in eine neue Phase verlagert, die von intelligenter Rechenleistung und KI-Anwendungen geprägt ist. Die Größe der Recheninfrastruktur-Racks von über 13,73 Millionen Standard-Racks deutet darauf hin, dass Rechenzentren, Intelligenz-Zentren und Cloud-Infrastrukturen weiterhin ausgebaut werden; die Bildung von 42 Wan-Ka-Intelligenz-Clustern bedeutet, dass Aufgaben wie das Training großer Modelle, wissenschaftliches Rechnen, Industriesimulation, Videogenerierung, autonomes Fahren, verkörperte Intelligenz und branchenspezifische große Modelle eine konzentriertere und dichtere Rechenunterstützung erhalten. Die intelligente Rechenleistung von 1,59 Millionen PFlops (FP16) zeigt weiterhin, dass die KI-Infrastruktur Chinas bereits über die grundlegende Fähigkeit verfügt, die Entwicklung großer Modelle und die Verbreitung industrieller Anwendungen zu unterstützen. Im Vergleich zur herkömmlichen allgemeinen Rechenleistung ist die intelligente Rechenleistung näher an den Anforderungen des Deep Learning, der generativen KI und multimodaler Modelle; ihre Skalierung wird sich direkt auf die Effizienz des Algorithmustrainings, die Kosten für Inferenzdienste und die Geschwindigkeit auswirken, mit der Unternehmen KI-Anwendungen einsetzen.

Der Bericht zeigt auch, dass die Zahl der Internetnutzer in China bis Ende 2025 1,125 Milliarden erreichte, was einer Internetdurchdringungsrate von 80,1 % entspricht.

Die Veränderungen auf der Nutzerseite sind ebenfalls beachtenswert. Generative KI hat sich von einem frühen Experimentierwerkzeug zu einem breiteren Spektrum alltäglicher Anwendungsszenarien entwickelt. Die Daten des Berichts zeigen, dass die Anzahl der Nutzer, die KI zur Beantwortung von Fragen, zur Generierung von Bildern und Videos sowie als Lebensassistenten nutzen, 457 Millionen, 288 Millionen bzw. 184 Millionen beträgt; unter allen Nutzern generativer KI machen junge und mittlere Nutzer unter 40 Jahren 74,6 % aus. Dies zeigt, dass sich die Nutzungsweise generativer KI von einfachen Frage-Antwort-Szenarien auf vielfältige Szenarien wie Inhaltsproduktion, Informationsabruf, Lebenshilfe, Büroeffizienzsteigerung und Lernunterstützung ausweitet. Für Internetplattformen, Cloud-Computing-Unternehmen, Endgerätehersteller und Entwickler von Branchenanwendungen bedeutet die wachsende Nutzerbasis, dass das Volumen der KI-Dienstaufrufe, der Token-Verbrauch, der Bedarf an Inferenz-Rechenleistung und der Druck auf die Sicherheitsverwaltung von Inhalten gleichzeitig steigen werden, und die Verflechtung zwischen Recheninfrastruktur und Anwendungsökosystem wird enger.

Der Bericht zeigt auch, dass der Aufbau des digitalen China im Jahr 2025 insgesamt durch eine kontinuierliche Stärkung der Grundlagen, eine zunehmende Hebelwirkung und eine stetige Optimierung des Entwicklungsumfelds gekennzeichnet ist. Die Größe der KI-Kernindustrie überstieg 1,2 Billionen Yuan, die Anzahl hochwertiger Datensätze überstieg 110.000, der kumulierte Umfang der Datenannotation überstieg 85 PB, und der entsprechende Produktionswert erreichte 18,3 Milliarden Yuan; 5G-A deckte über 330 Städte ab, die 6G-Forschung und -Entwicklung führte zu über 300 Schlüsseltechnologien, und die experimentelle Verifizierungsplattform für das landesweit integrierte Rechennetzwerk wurde in Betrieb genommen. Diese Indikatoren deuten gemeinsam auf einen Trend hin: Der Schwerpunkt des Aufbaus des digitalen China verlagert sich von der „Vernetzung von mehr Menschen und Geräten" hin zur „gemeinsamen Förderung der industriellen Modernisierung durch Daten, Rechenleistung, Modelle und Anwendungsszenarien". In den Bereichen Fertigung, Energie, Verkehr, Gesundheitswesen, Bildung, Verwaltung und kulturelle Inhalte ist KI nicht mehr nur ein separates Software-Tool, sondern eine neue grundlegende Fähigkeit, die in Geschäftsprozesse, Produktionssysteme und öffentliche Dienstleistungssysteme eingebettet ist.

Die zukünftigen Entwicklungsschwerpunkte werden auf der Koordination von Rechennetzwerken, dem Bau grüner Recheninfrastruktur, der Bereitstellung hochwertiger Datensätze, der Umsetzung branchenspezifischer großer Modelle und der Governance generativer KI liegen. Mit der Ausweitung von KI-Anwendungen von einzelnen Nutzern auf Unternehmen und den öffentlichen Sektor werden die regionale Verteilung intelligenter Rechenleistung, die regionsübergreifende Steuerung, Energieverbrauchsbeschränkungen und Datensicherheitsregeln zu Schlüsselvariablen für den Aufbau der digitalen Infrastruktur. Wenn der Aufbau des digitalen China im Jahr 2026 weiterhin die treibende Kraft von „KI+" und „Datenfaktor ×" freisetzen soll, muss ein effizienterer Koordinationsmechanismus zwischen Rechenleistungsangebot, Datenfluss, Modelldiensten, Anwendungsszenarien und Sicherheitsgovernance geschaffen werden.

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