de.wedoany.com-Bericht: Sempra Infrastructure hat den Bau der Port Arthur Pipeline abgeschlossen. Die Pipeline ermöglicht den täglichen Transport von 2 Milliarden Kubikfuß (Bcfd) US-amerikanischen Erdgases zu den globalen Märkten und versorgt das derzeit im Bau befindliche Port Arthur LNG Phase 1-Projekt, dessen Nennkapazität bei etwa 13 Millionen Tonnen pro Jahr (mtpa) liegt.

Das Unternehmen gab an, dass die Pipeline an das Gillis Hub Pipeline-System von Sempra Infrastructure angeschlossen ist, ein hochgradig vernetztes Erdgaspipeline-Sammelsystem im Energiekorridor im Südwesten Louisianas. Die Pipeline verbindet zudem die von Sempra Infrastructure im Bau befindliche LA Storage-Anlage, um den Transport zu und von Erdgasspeicheranlagen entlang der Golfküste zu erleichtern.
Die Kapitalausgaben für den Port Arthur Pipeline Louisiana Connector liegen unter 1 Milliarde US-Dollar. Das Projekt umfasst eine 72 Meilen (116 Kilometer) lange 42-Zoll-Pipeline, eine Verdichterstation im Beauregard Parish in Louisiana sowie zugehörige ober- und unterirdische Anlagen.
Justin Bird, CEO von Sempra Infrastructure, erklärte, dass das Projekt durch disziplinierte Ausführung vorzeitig und unter dem Budget abgeschlossen wurde, was beweise, was das Team erreichen könne, wenn es sich auf die gemeinsame Mission konzentriere, Nordamerikas führendes Energieinfrastrukturunternehmen zu werden.
Im März 2023 traf Sempra Infrastructure (Sempra reduziert derzeit seinen Anteil auf 25 %) die endgültige Investitionsentscheidung für die erste Phase des Port Arthur LNG-Exportprojekts im Wert von rund 13 Milliarden US-Dollar. Bechtel erhielt einen EPC-Auftrag im Wert von 10,5 Milliarden US-Dollar, der den Bau von zwei Produktionslinien mit einer Gesamtkapazität von etwa 13 Millionen Tonnen pro Jahr und zwei Tanks mit einem Fassungsvermögen von 160.000 Kubikmetern umfasst. Die voraussichtlichen kommerziellen Betriebsdaten für Linie 1 und Linie 2 sind 2027 bzw. 2028.
Darüber hinaus traf Sempra Infrastructure im letzten Jahr die endgültige Investitionsentscheidung für die zweite Phase des Port Arthur LNG-Projekts. Einschließlich der Kapazität von 13 Millionen Tonnen pro Jahr aus Phase 1 wird die Gesamtkapazität der Anlage etwa 26 Millionen Tonnen pro Jahr betragen. Die voraussichtlichen kommerziellen Betriebsdaten für Linie 3 und Linie 4 sind 2030 bzw. 2031.
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