de.wedoany.com-Bericht: Transnet plant die Einführung automatisierter Tore im Hafen von Kapstadt sowie die Erweiterung des digitalen Buchungssystems, um Lkw-Staus zu reduzieren, den Warenfluss zu verbessern und die Abfertigungsgeschwindigkeit im Containerterminal zu erhöhen.
Auf der kürzlich in Kapstadt stattfindenden Meereswirtschaftskonferenz erklärte die amtierende Hafenmanagerin Ophelia Shabane, dass diese Projekte Teil der Digitalisierungsstrategie von Transnet zur Modernisierung des Hafenbetriebs und zur Verbesserung des Kundenservice seien. Shabane wies darauf hin, dass Transnet bereits einige Digitalisierungsmaßnahmen über das Integrierte Hafenmanagementsystem (Integrated Port Management System, IPMS) umgesetzt habe. Kunden könnten nun maritime Dienstleistungen online buchen, ohne manuelle Serviceanfragen bearbeiten zu müssen, was den Zugang zu Schiffsanlegeleistungen erleichtere.
Die digitale Plattform umfasst die Online-Buchung von Marinedienstleistungen, ein Lkw-Buchungssystem sowie die Buchung von Schiffsreparaturanlagen. Die geplanten automatisierten Tore im Containerterminal sind ein weiteres Schlüsselprojekt, das voraussichtlich die Abfertigungszeit von Lkw verkürzen und den Warenfluss verbessern wird. Shabane erwähnte, dass der A-Check (Einfahrtskontrollpunkt) im Hafen von Kapstadt einer der Hauptstaubereiche sei. Die automatisierten Tore würden die Zeit für Lkw, in das Terminal einzufahren, erheblich reduzieren, sodass Fahrer Abhol- und Entladevorgänge schneller abschließen könnten.
Die Digitalisierung wird auch in den Terminalbetrieb und die Gerätebeschaffung integriert. Shabane erklärte, dass die kürzlich im Containerterminal von Kapstadt in Betrieb genommenen gummibereiften Portalkräne (rubber-tyred gantry cranes, RTGs) über digitale Betriebsfähigkeiten verfügten. Sie betonte, dass Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Künstliche Intelligenz eine größere Rolle bei der Effizienzsteigerung und der Unterstützung von Transnet bei der Erreichung seiner strategischen Ziele spielen würden. Diese Technologien sollten als Produktivitätswerkzeuge und nicht als Bedrohung für Arbeitsplätze betrachtet werden. Am Beispiel der ferngesteuerten RTGs hob Shabane hervor, dass selbst bei digitalisierten Geräten weiterhin Bediener benötigt würden, um jede Maschine zu steuern. Unter Bedingungen wie starkem Wind könnten Mitarbeiter jedoch in einer kontrollierten Umgebung sicher arbeiten und produktiv bleiben.
Shabane fügte hinzu, dass Transnet durch Partnerschaften mit globalen Häfen, darunter der Hafen von Antwerpen (Port of Antwerp), internationale Best Practices übernehme, um die Betriebseffizienz zu steigern und den Digitalisierungsprozess zu beschleunigen.
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