Adani Ports erhält 10-Jahres-Vertrag für maritime Dienstleistungen bei argentinischem LNG-Projekt
2026-06-10 11:54
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de.wedoany.com-Bericht: Die Adani Ports and Special Economic Zone (APSEZ) hat mit der Southern Energy S.A. einen zehnjährigen Vertrag über maritime Dienstleistungen zur Unterstützung des FLNG-Projekts von Southern Energy unterzeichnet. Dies markiert den ersten Markteintritt von APSEZ in Südamerika.

Die Adani Ports and Special Economic Zone (APSEZ) hat einen 10-Jahres-Vertrag über maritime Dienstleistungen für das FLNG-Projekt der Southern Energy in Argentinien erhalten.

Der Vertrag wurde von der APSEZ-Tochtergesellschaft Adani Harbour International FZCO über ihr 51:49-Joint Venture mit der argentinischen Meridian Group gewonnen. Zuvor hatte Southern Energy S.A. eine weltweite Ausschreibung durchgeführt.

Der Leistungsumfang umfasst die umfassende maritime Unterstützung, darunter Schlepperdienste für LNG-Tanker, logistische und versorgungstechnische Unterstützung auf See sowie Crew-Transfer-Dienste.

Der Vertrag wird über das Joint Venture Meridian Transportes Marítimos S.A. abgewickelt und umfasst vier hochspezialisierte Schlepper, einen Ankerzieh- und Versorgungsschlepper sowie ein Crew-Boot.

Das FLNG-Projekt von Southern Energy wird von SESA entwickelt, einem Joint Venture zwischen Golar LNG und Pan American Energy. Das Projekt befindet sich im Golf von San Matías in der argentinischen Provinz Río Negro.

Das Projekt wird auf der schwimmenden Verflüssigungsanlage „Hilli Episeyo" Erdgas aus der Pipeline General San Martin verflüssigen. Der kommerzielle Betrieb wird voraussichtlich im September 2027 aufgenommen. In der ersten Phase wird das Projekt jährlich 2,45 Millionen Tonnen LNG produzieren, was etwa 28 Schiffsladungen pro Jahr entspricht, und wird das erste in Betrieb genommene LNG-Exportprojekt Argentiniens sein.

Argentinien entwickelt sich zu einem bedeutenden neuen LNG-Anbieter; es gibt bereits Vereinbarungen, die ab 2027 jährlich bis zu 10 Millionen Tonnen LNG nach Indien liefern sollen. Dieser Vertrag positioniert APSEZ am Schnittpunkt dieses neuen, strategisch zunehmend bedeutenden bilateralen Energiehandelskorridors.

Ashwani Gupta, CEO von APSEZ, erklärte, der Vertrag belege die wachsende Fähigkeit des Unternehmens, große Energie-Infrastrukturprojekte über verschiedene Regionen hinweg zu unterstützen, indem es durch seine maritimen Aktivitäten in zwölf Ländern und starke lokale Partnerschaften zuverlässige maritime Ökosysteme schaffe, neue Energiehandelskorridore eröffne und die langfristige Versorgungssicherheit stärke.

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