de.wedoany.com-Bericht: Ultracargo hat seinen ersten eigenständigen Nachhaltigkeitsbericht (2025) veröffentlicht und damit eine neue Phase seiner Governance- und Transparenzstrategie eingeläutet. Das Unternehmen ist einer der größten unabhängigen Betreiber von Lagerhäusern für flüssige Schüttgüter in Brasilien und bietet integrierte Logistiklösungen für wirtschaftlich zentrale Lieferketten. Zuvor wurden die Daten über die Holdinggesellschaft Ultrapar gemeldet; nun legt das Unternehmen erstmals detailliert die im Zeitraum 2024–2025 getätigten Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Real offen, die durch Binnenlanderschließung, Sicherheitsprozesse und Technologie die brasilianische Logistiklandschaft verändern. Das Unternehmen treibt den Aufbau einer kundenorientierten, autonomen Matrix voran und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 ein Sicherheitsmaßstab zu sein, um schwerwiegende Vorfälle zu verhindern, Unfälle zu reduzieren und die Risikomanagementkultur zu stärken. Dadurch soll die Effizienz der nationalen Logistikkorridore verbessert werden, die Schlüsselbereiche wie die Agrarindustrie und Biokraftstoffe bedienen.

Ein wesentlicher Differenzierungsvorteil liegt im Einsatz technologischer Innovationen zur Gewährleistung der Betriebssicherheit, wobei der Einsatz von Robotern für Tankinspektionen und -reinigungen hervorsticht. Am Terminal in Santos verkürzte der Robotereinsatz die Wartungszeit von 15 auf 2 Tage, eliminierte die Notwendigkeit für Mitarbeiter, enge Räume zu betreten, und senkte das Unfallrisiko. Diese Maßnahme brachte dem Unternehmen den ersten Platz in der Kategorie „Innovatives Unternehmen“ bei den InovaPortos Awards 2025 sowie den InovaInfra Award ein. Fulvius Tomelin, Präsident von Ultracargo, erklärte, dass die Nachhaltigkeit des Geschäfts direkt aus der Verknüpfung der Säulen mit der Unternehmensstrategie resultiere. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens schaffe das Unternehmen durch Verbindung, Fürsorge und Service ein flüssigeres, sichereres und nachhaltigeres Logistiksystem für Brasilien.

Über die Innovation hinaus hat das Unternehmen seine Binnenlandpräsenz erheblich ausgebaut, um den Warentransport zu optimieren. Durch eine Erhöhung der statischen Gesamtkapazität um 6 % wurde das Terminal in Palmeirante, Tocantins, in Betrieb genommen, das über eine Eisenbahnverbindung zum Hafen von Itaqui in Maranhão verfügt und so einen Logistikkorridor zu den nördlichen und nordöstlichen Regionen erschließt. Das Unternehmen erweiterte außerdem die Terminals in Rondonópolis (Mato Grosso) und Santos, um den zentralen Korridor auszubauen, und schloss gleichzeitig das Eisenbahnanschlussprojekt in Paulínia ab, wodurch die Abhängigkeit vom Straßentransport verringert und die Emissionen von Luftschadstoffen gesenkt werden.

Im Umweltbereich haben bereits neun Terminals das Ziel „Null Deponie“ erreicht, wobei die Abfallentsorgung vorrangig durch Recycling und Mitverbrennung erfolgt. Darüber hinaus verwendet Ultracargo an allen Standorten weiterhin 100 % erneuerbaren und zertifizierten Strom und hat damit das Ziel für 2030 vorzeitig erreicht. Karla Grativol, Executive Director für Personal, Kommunikation und Nachhaltigkeit bei Ultracargo, erklärte, dass diese Kennzahlen einen tiefgreifenden und geplanten kulturellen Wandel im Betrieb widerspiegelten. Diese Werte in einer historisch männerdominierten Branche zu erreichen, zeige, dass Vielfalt für das Unternehmen eine geschäftliche Entscheidung sei. Diese Projekte besetzen nicht nur Positionen, sondern gestalten auch das zukünftige Bild der Führungskräfte neu.

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