de.wedoany.com-Bericht: Ein rund vier Kilometer langer Abschnitt der Barton Street East in Hamilton (zwischen Victoria Avenue North und Kenilworth Avenue North) wurde aufgrund schwerer Schlaglöcher zum dritten Mal in Folge zur schlechtesten Straße Ontarios in der jährlichen Umfrage des Canadian Automobile Association (CAA) gewählt. Die Stadtverwaltung hat nun ein Neubelagsprojekt gestartet.
Brian Hollingworth, Leiter des Ingenieurwesens der Stadt Hamilton, betonte, dass sichere und zuverlässige Straßen für den Alltag der Anwohner, wirtschaftliche Aktivitäten sowie den Personen- und Güterverkehr unerlässlich seien. Die Bürger hätten den Straßenzustand und die Erneuerung der Infrastruktur stets als Priorität genannt. Daher plant die Stadt, im Jahr 2026 über 150 Mio. CAD in aktive Mobilität, wachstumsbezogene Infrastruktur, Sanierungen und Straßenneubeläge zu investieren. Davon fließen mehr als 106 Mio. CAD gezielt in die Erneuerung und den Ersatz bestehender Straßen, Brücken und Gehwege – als Teil des umfassenderen Infrastrukturprogramms der Stadt im Umfang von 622 Mio. CAD.
Die Stadt Hamilton hat den Auftrag für den Neubelag der Barton Street im Wert von 3,64 Mio. CAD an GIP Paving Inc. vergeben. Diese Maßnahme geht auf die im Mai gestartete Schnellreparatur-Aktion für Schlaglöcher zurück, die zwar Teile der Barton Street East abdeckte, aber keine dauerhafte Lösung darstellte. Hollingworth erklärte, der Neubelag solle die Fahrbahnoberfläche und das Fahrverhalten verbessern, bis in fünf Jahren ein umfassendes Neubauprojekt beginnt. Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen starten und voraussichtlich im Spätsommer 2026 abgeschlossen sein, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse oder witterungsbedingte Verzögerungen eintreten.
Eines der Ziele der jährlichen „Worst Roads“-Kampagne des CAA ist es, den Dialog mit Stadt- und Provinzregierungen anzuregen und Infrastrukturverbesserungen zu priorisieren. Brian Pirvu, Regierungsbeziehungsberater des CAA South Central Ontario, erklärte, die Kampagne gebe den Menschen in Ontario eine Stimme, lenke die Aufmerksamkeit auf die Straßen, die am dringendsten Aufmerksamkeit benötigen, und treibe Regierungsinvestitionen voran, um die Gemeinden sicher und funktionsfähig zu halten.
Die Liste für 2026 basiert auf Nominierungen der Bürger Ontarios und spiegelt das Feedback Tausender Autofahrer wider. Sie bietet Entscheidungsträgern eine Momentaufnahme der öffentlichen Prioritäten. Straßennutzer nennen Schlaglöcher, mangelnde Instandhaltung und unebene Fahrbahnen als Hauptprobleme, die Sicherheit und Mobilität beeinträchtigen. Pirvu betonte, dass zuverlässige Infrastruktur eine Frage von Sicherheit, Erschwinglichkeit und Lebensqualität sei. Investitionen in Straßen senkten die Reparaturkosten für Autofahrer und stellten sichere Reisemöglichkeiten sicher.
Die zehn schlechtesten Straßen Ontarios im Jahr 2026 sind:
1. Barton Street East, Hamilton
2. Hurontario Street, Mississauga
3. Notre Dame Avenue, Greater Sudbury
4. Sider Road, Fort Erie
5. Steeles Avenue East, Toronto
6. Sheppard Avenue West, Toronto
7. Panache Lake Road, Greater Sudbury
8. Bathurst Street, Toronto
9. Unwin Avenue, Toronto
10. 6th Line, Innisfil
Nadia Todorova, Geschäftsführerin der Residential and Civil Construction Alliance of Ontario, ergänzte, dass die Menschen in ganz Ontario ihre Stimme erhoben hätten. Die CAA-Kampagne gebe den Anwohnern, die den Verfall der Straßen und die alternde Infrastruktur im Alltag unmittelbar erlebten, eine Plattform.
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