de.wedoany.com-Bericht: Die sambische Regierung hat kürzlich bekräftigt, dass sie sich voll und ganz dafür einsetzt, sicherzustellen, dass die nationale digitale Transformationsagenda allen Bürgern zugutekommt und dabei die Grundrechte und -freiheiten gewahrt bleiben.

In einer Podiumsdiskussion auf der Konferenz zu digitalen Freiheiten und Rechten in Sambia erklärte Percy Chinyama, der nationale Koordinator von SMART Zambia, dass der Kern der Digitalisierungsbemühungen des Landes darin liege, die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen durch effizientere, transparentere und inklusivere digitale Plattformen zu verbessern. Chinyamas Rede wurde von Chewe Nkole, dem stellvertretenden Direktor für Programme und Qualitätssicherung des SMART Zambia Institute, verlesen.
Im Rahmen der aktuellen Reformen überprüft das SMART Zambia Institute die E-Government-Verordnung Nr. 41 von 2021, um die Zugänglichkeit und Akzeptanz von E-Government-Diensten im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Dieser Schritt ist Teil einer breiteren Initiative zur Stärkung der digitalen Governance und zur Verbesserung des Zugangs der Bürger zu staatlichen Dienstleistungen.
Chinyama wies darauf hin, dass Sambia kontinuierlich in wichtige digitale Infrastrukturen wie staatliche Netzwerkanbindungen, Interoperabilitätsplattformen und integrierte Systeme investiert, um den Bürgern den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialschutz zu erleichtern. Die Regierung betonte die Bedeutung der digitalen Inklusion und gab bekannt, dass sie kontinuierlich in Programme zur digitalen Kompetenz, Netzwerkerweiterung und Kompetenzentwicklung investiert. Diese Programme richten sich insbesondere an unterversorgte Gruppen wie ländliche Gemeinschaften, Frauen, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen und andere schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen. Cybersicherheit bleibt eine zentrale Priorität in Sambias digitaler Agenda. Chinyama betonte, dass mit der zunehmenden Online-Stellung staatlicher Funktionen der Schutz personenbezogener Daten und die Stärkung von Sicherheitsrahmenwerken erforderlich seien, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in digitale Dienste aufzubauen. Chinyama ging auch auf die wachsende Rolle der künstlichen Intelligenz ein und wies darauf hin, dass die Einführung von KI den Grundsätzen der Transparenz, Ethik, Rechenschaftspflicht, Fairness und Inklusion folgen müsse, um sicherzustellen, dass die Technologie den Menschenrechten und der gesellschaftlichen Entwicklung dient. Die Regierung rief ferner zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Interessengruppen auf, darunter Organisationen der Zivilgesellschaft, die Wissenschaft, der Privatsektor, Entwicklungspartner, Medien und Bürger, um gemeinsam ein digitales Ökosystem zu gestalten, das Innovation mit dem Schutz von Rechten und Freiheiten in Einklang bringt. Diese Aussagen spiegeln die umfassendere Vision Sambias wider, eine digital vernetzte Gesellschaft aufzubauen: durch Technologie Chancen zu erweitern, Rechenschaftspflicht zu stärken und eine inklusive nationale Entwicklung zu unterstützen.
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