Peru: 153.400 Tonnen Andengetreide im Jahr 2025, Quinoa-Exporte im Wert von 152 Millionen US-Dollar
2026-06-15 15:03
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de.wedoany.com-Bericht: Die Produktion von Andengetreide in Peru erreichte im Jahr 2025 153.400 Tonnen, davon wurden 54.700 Tonnen Quinoa exportiert, mit einem Exportwert von 152 Millionen US-Dollar. Peru bleibt damit der weltweit größte Produzent und Exporteur. Zu diesen Getreidesorten gehören Quinoa, Cañihua, Kiwicha oder Tarwi (auch Chocho genannt), die als Andengetreide bezeichnet werden und aufgrund ihres hohen Nährwerts als „Superfoods" gelten. Diese Eigenschaft trägt zu einer guten Ernährung und verbesserten Gesundheit der Verbraucher weltweit bei. Gleichzeitig sind diese Getreidesorten äußerst anpassungsfähig und widerstandsfähig gegenüber dem Klimawandel. Die zunehmende wirtschaftliche Aktivität verbessert die wirtschaftliche Situation der Kleinbauern und ihrer Familien in den Andenregionen und kommt auch den verschiedenen Akteuren der Wertschöpfungskette und dem Staat zugute.

Das Andengetreide wird von über 120.000 landwirtschaftlichen Familien im ganzen Land und verschiedenen Akteuren der Wertschöpfungskette gemeinsam entwickelt und gefördert. Zu den wichtigsten Anbaugebieten gehören die Departements Puno, Ayacucho, Apurímac, Junín, Cusco, La Libertad, Arequipa, Huancavelica und Huánuco. Die Produktion erreichte im Jahr 2025 153.400 Tonnen und schuf auf den Feldern rund 5,4 Millionen Arbeitstage sowie zahlreiche Arbeitsplätze in Tätigkeiten wie Be- und Entladung, Transport, Sortierung, Klassifizierung, Verarbeitung, Vermarktung, technische Beratung, Forschung und anderen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung der Wertschöpfungskette. Quinoa macht fast 80 % der nationalen Produktion von Andengetreide aus.

Um eine nachhaltige Entwicklung des Andengetreides, insbesondere der Quinoa, zu erreichen, werden kontinuierlich Forschungsarbeiten, Produktionsprojekte, Infrastruktur, Förderung, Geschäftsanbahnung und Konsumförderung durchgeführt. Diese Maßnahmen steigern schrittweise den Ertrag und die Erntequalität dieser Kulturen, erhöhen gleichzeitig die Verkaufsmengen und entwickeln neue Produkte mit höherer Wertschöpfung, die den Marktanforderungen entsprechen. Das nationale und internationale Interesse an Andengetreide wächst stetig.

Bei den Agrarexporten erreichte die Quinoa-Ausfuhr im Jahr 2025 ein Volumen von 54.700 Tonnen im Wert von 152 Millionen US-Dollar. Dies ist das Ergebnis der kontinuierlichen Bemühungen des Ministeriums für landwirtschaftliche Entwicklung und Bewässerung (MIDAGRI), des Ministeriums für Außenhandel und Tourismus (Mincetur), des Produktionsministeriums (Produce), des Außenministeriums (Relaciones Exteriores), lokaler Regierungen wie denen von Puno, Ayacucho, Apurímac und Cusco; von Universitäten wie der Nationalen Agraruniversität La Molina (UNALM), der Nationalen Universität des Altiplano von Puno (UNAP), der Nationalen Universität San Cristóbal de Huamanga (UNSCH), der Nationalen Universität San Antonio Abad del Cusco (UNSAAC), internationaler Kooperationsorganisationen, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und des Interamerikanischen Instituts für Zusammenarbeit in der Landwirtschaft (IICA) sowie von Produktionsorganisationen und Unternehmen.

Die zentrale Feier zum „Nationalen Tag des Andengetreides" 2026 findet am Dienstag, den 30. Juni, im Hörsaal für Weiterbildung der Nationalen Universität des Altiplano in der Region Puno statt. Es werden namhafte Redner, Vertreter der Zentral- und Regionalregierung, Produzentenvertreter, Unternehmen, Universitäten und andere Institutionen erwartet. Im Anschluss an die Zeremonie und die Werbeaktivitäten wird eine wichtige Geschäftsverhandlungsrunde unter der Leitung der Agrarmarktbehörde (Agromercado) des Ministeriums für landwirtschaftliche Entwicklung und Bewässerung stattfinden, an der sich Produktionsorganisationen und Unternehmen der Branche aktiv beteiligen werden.

In den wichtigsten Anbaugebieten des Landes werden verschiedene Aktivitäten organisiert, um die Bedeutung dieser Kulturen hervorzuheben. So wird beispielsweise in der Region Huancavelica am 27. Juni das 11. Nationale Treffen der Andengetreideproduzenten 2026 stattfinden.

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