de.wedoany.com-Bericht: SSAB hat gemeinsam mit Peab und Hjalmarssons in Sölvesborg, Schweden, eine grün beschichtete Brücke aus SSAB Zero™Stahl errichtet. Die Brücke ist 39 Meter lang, wiegt rund 30 Tonnen und besteht zu etwa 95 % aus SSAB Zero™. Im Vergleich zu einer herkömmlich aus Stahl gebauten Brücke reduziert dieses Projekt die CO₂-Emissionen um 70 %, was einer Einsparung von rund 46 Tonnen CO₂ entspricht.

Matts Nilsson, Vice President und Vertriebsleiter von SSAB Europa, erklärte, dass die Zusammenarbeit mit Partnern wie Peab und Hjalmarssons der Schlüssel zur Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Stahlkonstruktion sei. Diese Brücke beweise, dass der CO₂-Fußabdruck heute bereits drastisch reduziert werden könne, während gleichzeitig die gleiche hohe Leistungsfähigkeit und Verarbeitungsstandards erhalten blieben.
SSAB Zero™ wird aus recyceltem Stahl sowie fossilfreiem Strom und Biogas hergestellt. Gemäß dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) liegen die fossilen CO₂-Emissionen (Scope 1 und Scope 2) im SSAB-Produktionsprozess bei weniger als 0,05 kg CO₂-Äquivalent pro kg Stahl.
Tom Nordlindh, Bauleiter bei Peab, wies darauf hin, dass die Umweltanforderungen dieses Projekts sehr hoch seien. Der Einsatz von SSAB Zero™ reduziere die CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Stahl um 70 % und sei ein Beispiel dafür, wie Klimaambitionen in die Realität umgesetzt werden könnten.
Die Brücke wurde von Hjalmarssons in Sölvesborg hergestellt. Da SSAB Zero™ die gleichen Eigenschaften und Verarbeitungsmerkmale wie herkömmlicher Stahl aufweist, waren im Produktionsprozess keine besonderen Anpassungen erforderlich. Fredrik Andersson, CEO von Hjalmarssons, erklärte, dass das Unternehmen SSAB Zero™ zuvor noch nicht verwendet habe, der Verarbeitungsprozess sich jedoch in keiner Weise von herkömmlichem Stahl unterscheide und die Arbeitsweise völlig identisch sei. Das Unternehmen lege großen Wert darauf, an der Förderung nachhaltigerer Materialien mitzuwirken.
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