Brasiliens Serpro plant GPU-as-a-Service, hält Kosten für zu hoch und eilt nicht
2026-06-15 15:32
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de.wedoany.com-Bericht: Serpro (Brasilianischer Bundesdienst für Datenverarbeitung) plant, GPU-as-a-Service in sein Produktportfolio aufzunehmen. Das staatliche Unternehmen ist jedoch der Ansicht, dass die Kosten derzeit noch zu hoch sind und der Markt noch nicht ausgereift ist, weshalb es mit der Einführung kommerzieller Dienste nicht eilt. Welsinner Brito, Direktor für Unternehmensarchitektur, intelligente Plattformen und Cloud Engineering bei Serpro, erklärte, dass das Unternehmen Produkte zur Bereitstellung von KI-Funktionen anbieten werde, wie z. B. Assistenten; das ConversaAI-Modell (eine Art ChatGPT für öffentliche Einrichtungen) werde die Nutzung der Cloud und der Infrastruktur beschleunigen. Er betonte, dass GPU-as-a-Service ebenfalls Teil des Portfolios werde, dies jedoch Reife erfordere und die Kosteneffizienz sorgfältig bewertet werden müsse.

In einem Interview am 11. Juni auf dem Tech Gov Brasilien Forum (veranstaltet von Network Eventos) in Brasília sprach der Manager darüber, dass das staatliche IT-Unternehmen seinen Mitarbeitern bereits freie Hand bei der Erprobung von Künstlicher Intelligenz gegeben habe. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen nutzbare Werkzeuge und Daten bereitstelle, sich die Schulungsmodelle geändert hätten und Experimente erlaubt sein müssten, jedoch innerhalb der Leitplanken der Governance.

Der Manager diskutierte auch das Zeitalter der KI-Agenten und erklärte, dass der Prozess nun darin bestehe, Probleme mit KI zu lösen, anstatt zuerst über Lösungen nachzudenken. Die Entwicklungsteams änderten ihre Prozesse, um KI-Agenten einzusetzen, und andere Abteilungen, wie z. B. der Personalbereich, würden sich entsprechend anpassen. Er betonte, dass KI-Agenten angekommen seien und bleiben würden.

Als das Motto „AI First" ausgegeben wurde, wurde der Verantwortliche gefragt, ob „Cloud First" an Bedeutung verloren habe. Er antwortete, das sei nie der Fall gewesen; KI und Cloud gingen Hand in Hand und ergänzten sich gegenseitig, nur mit ihnen sei die erforderliche digitale Souveränität zu erreichen.

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