de.wedoany.com-Bericht: Telecom Namibia und das Angolanische Nationale Büro für Raumfahrtprogramme (GGPEN) haben ein kommerzielles Pilotabkommen unterzeichnet, um die Angosat-2-Satellitenplattform in der Region einzusetzen.

Die Vereinbarung wurde während des ANGOTIC-ICT-Forums in Luanda abgeschlossen und markiert den Übergang der Angosat-2-Satellitendienste von der Konzeptvalidierungsphase zu strukturierten realen Netzwerktests. Die Betriebserprobung ermöglicht es Telecom Namibia, die technische Leistung, die Servicefähigkeiten und die kommerzielle Machbarkeit der Plattform unter realen Bedingungen zu bewerten.
Satellitengestützte Lösungen werden zunehmend als wichtige Ergänzung zur traditionellen terrestrischen Infrastruktur angesehen, um den wachsenden Konnektivitätsbedarf in abgelegenen und unterversorgten Gebieten zu decken. Der Vorsitzende von Telecom Namibia, Fimanekeni Petrus, erklärte, dass das Unternehmen mit dieser Vereinbarung nicht nur Technologie teste, sondern aktiv die Konnektivitätszukunft der Region gestalte, mit dem Ziel, die Anbindung zu erweitern, damit auch abgelegene Gemeinden Zugang zu zuverlässigen und skalierbaren digitalen Diensten erhalten.
Beide Parteien planen, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase die vollständige kommerzielle Einführung der Angosat-2-Dienste zu starten. Es wird erwartet, dass der Dienst den Zugang zu digitalen Diensten in abgelegenen Gebieten verbessert, die Netzwerkresilienz durch diversifizierte Infrastruktur stärkt, die Konnektivität in wichtigen Wirtschaftssektoren ausweitet und hoch skalierbare Telekommunikationslösungen bereitstellt.
Dieses kommerzielle Satellitenabkommen baut zudem auf einem breiteren bilateralen Rahmen auf. Angola und Namibia haben gleichzeitig eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die IKT-Zusammenarbeit auf Regierungsebene zu verstärken. Die von der namibischen IKT-Ministerin Emma Theofilus und dem angolanischen Telekommunikationsminister Mário Oliveira unterzeichnete Vereinbarung schafft einen formellen Rahmen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Das namibische Ministerium für Information und Kommunikationstechnologie gab an, dass das Abkommen darauf abzielt, gemeinsame IKT- und Medienprojekte, organisierte gemeinsame digitale Initiativen, den Austausch technischer Fachkenntnisse zwischen nationalen Mitarbeitern sowie gemeinsame Cybersicherheitsmaßnahmen zu fördern, um durch gemeinsame technische Infrastruktur eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung in der grenzüberschreitenden Region voranzutreiben.
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