de.wedoany.com-Bericht: Der gabunische Minister für Digitalwirtschaft, Digitalisierung und Innovation, Mark-Alexandre Doumba, hat kürzlich eine Strategie vorgestellt, die digitale Technologien in den Mittelpunkt der nationalen Wirtschaftsentwicklung stellt. Für den Haushalt 2026 sind 82 Milliarden Zentralafrikanische CFA-Franc (etwa 133 Millionen US-Dollar) vorgesehen, um durch Investitionen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität zu stärken.

In einem Artikel für das französischsprachige Magazin „Économies Africaines" erläuterte Doumba, wie Gabun den digitalen Sektor zu einer zentralen Säule der wirtschaftlichen Diversifizierung und der Schaffung von Arbeitsplätzen machen will. Der nationale Digitalentwicklungsplan 2025–2030 ist eng mit dem nationalen Entwicklungsrahmen und internationalen Verpflichtungen abgestimmt, einschließlich der Zusammenarbeit mit der Internationalen Fernmeldeunion (ITU). Der Plan konzentriert sich auf vier Prioritäten: den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Beschleunigung der Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen, die Stärkung der Cybersicherheitssysteme sowie den Aufbau eines Innovationsökosystems zur Unterstützung von Unternehmertum und privatem Sektor. Der Minister erklärte, dass die 82 Milliarden CFA-Franc für den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltungssysteme und die Bereitstellung digitaler Plattformen verwendet werden, die darauf abzielen, die Effizienz, Transparenz und Servicequalität staatlicher Institutionen und der Gesamtwirtschaft zu verbessern.
Zu den konkreten Maßnahmen hob Doumba das „GIMAC"-Projekt und die digitale Plattform „Magadipe" hervor, die darauf abzielen, die finanzielle Inklusion zu verbessern, sichere digitale Zahlungen zu ermöglichen und den Zugang zu modernen Finanzdienstleistungen für unterversorgte Bevölkerungsgruppen und kleine und mittlere Unternehmen zu erweitern. Der Minister wies auch darauf hin, dass Gabun durch die Teilnahme an ITU-bezogenen Strukturen zunehmend in globale Diskussionen zur digitalen Governance eingebunden wird, was Teil der umfassenderen Bemühungen des Landes ist, eine glaubwürdige Stimme in internationalen technologiepolitischen Debatten zu etablieren. Internationale Zusammenarbeit und Technologiepartnerschaften werden als Schlüsselfaktoren für den Kapazitätsaufbau, den Wissenstransfer und die Beschleunigung von Innovationen angesehen.
Gabuns digitaler Fortschritt baut auf früheren Reformen auf, darunter der Ausbau von E-Government-Diensten und Projekte zur finanziellen Inklusion, die den Zugang zu digitalen Zahlungen verbessern. Allerdings liegt die Internetverbreitung im Land immer noch unter 60 %, was die Infrastrukturlücken verdeutlicht, die die neuen Investitionen schließen sollen. Nach Angaben der Vereinten Nationen hatte Gabun im Oktober 2025 eine Bevölkerung von 2,6 Millionen.
Die gabunische Regierung erklärte, dass die digitale Transformation nicht nur eine wirtschaftliche Reformagenda sei, sondern auch ein strategisches Instrument zur Stärkung der Souveränität, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung. Beamte sagten, dass die kontinuierlichen Investitionen das Engagement des Landes für den Aufbau einer widerstandsfähigen digitalen Wirtschaft zeigen, die langfristiges Wachstum unterstützen und in die globale digitale Landschaft integrieren kann.
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