de.wedoany.com-Bericht: Die zweite Ausgabe der GITEX AI EUROPE findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Über 950 Unternehmen und Start-ups aus mehr als 80 Ländern, mehr als 600 Investoren und über 150 globale Redner werden in Berlin zusammenkommen, um Partnerschaften aufzubauen und Investitionen zu beschleunigen. Für 2026 wird der europäische Technologiemarkt auf über 1,5 Billionen Euro geschätzt.

Die Veranstaltung wird von inD (dem globalen Organisator von GITEX – einem der größten Netzwerke für Technologie- und KI-Events weltweit) ausgerichtet und von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und öffentliche Unternehmen sowie von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Das zweitägige Event wird eine neue KI-Allianz aufbauen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Europa und internationalen Märkten fördern. Berlin ist die natürliche Heimat dieser Ambition. Laut dem Dealroom-Bericht 2025 ist das Start-up-Ökosystem der Stadt 169 Milliarden Euro wert, beherbergt 57 Einhörner und über 9.000 KI-Fachkräfte – der viertgrößte KI-Talentpool Europas. Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und öffentliche Unternehmen, Franziska Giffey, erklärte, dass Berlin als eines der führenden Innovationszentren Europas weltklasse Forschung, eine lebendige Start-up-Szene, etablierte Industrien und internationale Talente vereint. Die GITEX AI EUROPE stärkt Berlins Rolle als Tor für Investitionen, Technologiekooperation und nachhaltiges Wirtschaftswachstum und bietet gleichzeitig eine einzigartige Plattform, um eine europäische digitale Zukunft zu gestalten, die Innovation, Sicherheit und technologische Souveränität vereint.
AWS, Cloudflare, CommScope, HPE, ManageEngine, Red Hat, Salesforce und TrendAI führen das Ausstelleraufgebot an und versammeln die weltweit stärksten Technologieunternehmen. OpenAI und Google bieten mit Masterclasses zu KI-Codierung und Endpunktsicherheit praxisorientiertes Lernen. Erstmals werden nationale Technologiepavillons aus Österreich, Kanada, Griechenland und Japan eingerichtet, was die Veranstaltung zur international vielfältigsten Technologieplattform Europas macht. Deutschland selbst steht mit seiner industriellen und digitalen Tiefe im Mittelpunkt. BASF – eines der größten Chemieunternehmen der Welt, das fortschrittliche Materialien für die Elektronik- und Halbleiterindustrie entwickelt – und Bosch – ein globaler Ingenieursbeitrag – führen die deutsche Unternehmensbeteiligung an. DeepL – einer der weltweit genauesten KI-Übersetzer – wird zeigen, wie europäische KI-Lösungen global erfolgreich sein können. Leonardo Doyen, Leiter der Sprachabteilung bei DeepL, erklärte, dass Sprache immer noch das größte unsichtbare Hindernis im globalen Geschäft sei. DeepL Voice sei speziell für die Komplexität gebaut, mit der globale Unternehmen konfrontiert sind: risikoreiche Gespräche, mehrere Sprachen und null Toleranz für Fehlübersetzungen. Er freue sich darauf, zu zeigen, wie europäische KI im globalen Maßstab eingesetzt wird.
Neben der Ausstellung bietet das Konferenzprogramm der GITEX AI EUROPE 2026 auf drei Bühnen über 70 Stunden Inhalt, der Regierungs- und Industrieführer zusammenbringt, um Entscheidungen zur Stärkung der europäischen Vorteile in der intelligenten Wirtschaft zu diskutieren. Der deutsche Bundesminister für digitale Transformation und nationale Modernisierung, Carsten Wildberg, wird erörtern, ob Europa schnell genug in den Bereichen Regulierung, Stromversorgung und vernetzte Dateninfrastruktur vorankommen kann, um seinen souveränen KI-Ambitionen gerecht zu werden. Wildberg betonte, dass Europa, um autonomer zu werden, nicht nachahmen sollte, was andere besser machen, sondern sich auf seine eigenen Stärken und Potenziale konzentrieren müsse. Deutschland verfüge über eine starke industrielle Basis, die in Kombination mit der im Aufbau befindlichen neuen Recheninfrastruktur dazu beitragen werde, Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Das „Nordstern Europa“-Programm der GITEX AI EUROPE präsentiert über 500 Start-ups aus den Bereichen Quantensicherheit, industrielle KI und Deep Tech. Diese Start-ups werden mit über 600 Investoren vernetzt, die Vermögenswerte von über einer Billion US-Dollar verwalten, darunter KfW Capital (das 2,5 Milliarden Euro in 132 europäische Risikokapitalfonds investiert hat) und die UniCredit (mit einer Bilanzsumme von 865 Milliarden US-Dollar). Auf der Konferenzagenda „Europas KI-Machtspiel“ werden unter anderem Niklas Östberg, CEO von Delivery Hero (Delivery Hero wurde in Deutschland gegründet und erzielt in über 70 Ländern einen Jahresumsatz von fast 15 Milliarden Euro), und Ryan Forte, Vice President of Business bei Perplexity (Perplexity wird mit 20 Milliarden US-Dollar bewertet und von Nvidia, Jeff Bezos und Yann LeCun unterstützt), sowie Vertreter von über 20 weiteren Einhörnern sprechen. Forte erklärte, dass sich die Suche in den letzten 30 Jahren kaum verändert habe. Als sie begannen, die Suchmaschine in eine Antwortmaschine zu verwandeln, sei diese Idee allgemein unbeliebt gewesen; heute sähen die Menschen ihre Vision. Der nächste Schritt der Antwortmaschine sei die Aktionsmaschine – eine Schnittstelle, die es Agenten ermögliche, tatsächliche Arbeit für die Nutzer zu erledigen. Er freue sich darauf, zu diskutieren, wie Unternehmen über die KI-Pilotphase hinausgehen und KI zur Standardoberfläche für die Erledigung von Aufgaben machen können.
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