Der kasachische Landwirtschaftsminister Aidarbek Saparov traf sich mit dem Botschafter des Königreichs der Niederlande in Kasachstan, Niko Schermers, und besprach Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Zusammenarbeit im agroindustriellen Bereich.
Während des Treffens bemerkte der niederländische Botschafter in Kasachstan, Nico Schermers, dass die Grow Expo Astana 2025, die internationale Ausstellung für Geräte und Technologien für den Pflanzenanbau, vom 8. bis 10. April in Astana stattfinden wird.
Ihm zufolge werden 40 niederländische Unternehmen an der Ausstellung teilnehmen, was das große Interesse niederländischer Unternehmen an Kasachstan widerspiegelt.
Aidarbek Saparov betonte, dass Kasachstan der Entwicklung des bilateralen Handels mit den Niederlanden im Bereich der Landwirtschaft große Bedeutung beimesse.
„Dank der Arbeitsgruppe konnten bedeutende Fortschritte bei der Etablierung einer aktiven Interaktion zwischen den Institutionen beider Länder erzielt werden. Unser gemeinsames Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie unter Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels. Wir sind zuversichtlich, dass der Dialog im Rahmen der Arbeitsgruppe es uns ermöglichen wird, nicht nur strategische Bereiche der Zusammenarbeit zu diskutieren, sondern auch konkrete Schritte zu ihrer Umsetzung zu entwickeln“, bemerkte der Minister.
„Kasachstan bereitet sich auf den Beitritt zur Internationalen Union zum Schutz neuer Pflanzensorten vor. Die Zusammenarbeit mit Ihnen in dieser Hinsicht ist für uns wichtig, da uns der Beitritt zur Organisation mehr Möglichkeiten bietet, Fachwissen, Kenntnisse und Sorten zu erwerben“, bemerkte der Botschafter.
Beide Seiten besprachen außerdem die Zusammenarbeit bei der Saatgutproduktion sowie die Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und von Bildungsaktivitäten.
Den Ergebnissen von 2024 zufolge stieg der Agrarhandelsumsatz zwischen Kasachstan und den Niederlanden im Vergleich zu 2023 um 19 %, und die Exporte nahmen um 39 % zu.









