Chrysler baut Produktpalette in den USA mit STLA-One-Architektur neu auf
2026-06-15 16:45
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de.wedoany.com-Bericht: Die zu Stellantis gehörende Marke Chrysler plant, ihre Produktpalette mit der neuen globalen STLA-One-Architektur neu aufzustellen. Diese Plattform wird mehrere neue Modelle tragen und der Marke, die lange Zeit fast ausschließlich auf den Pacifica angewiesen war, mehr Entwicklungsflexibilität verschaffen.

In den letzten zehn Jahren hat sich das Produktangebot von Chrysler drastisch verkleinert und existierte fast nur noch durch den Pacifica am Markt, während die Konkurrenz in derselben Zeit zahlreiche Crossover, Elektro- und Hybridfahrzeuge auf den Markt brachte. Stellantis sieht in der STLA-One-Architektur das entscheidende Werkzeug, um diese Situation zu ändern. Wie Chrysler-Führungskräfte gegenüber der „Automotive News“ erklärten, bietet die neue Plattform Designern und Ingenieuren einen weitaus größeren Gestaltungsspielraum als in den letzten Jahren. Das Team müsse nicht länger veraltete, für die Chrysler-300-Limousine oder den MPV entwickelte Architekturen umbauen.

Irina Zavatski, Vizepräsidentin für Design bei Chrysler, erklärte am 4. Juni, dass STLA One eine deutlich größere Flexibilität bieten und die Weiterentwicklung von Designsprache und Proportionen vorantreiben werde. Die globale Ausrichtung der Plattform ermögliche es Designern aus verschiedenen Regionen, Werke zu schaffen, die den lokalen Anforderungen entsprechen. Das erste auf STLA One basierende nordamerikanische Chrysler-Modell wird voraussichtlich der Crossover Airflow sein; Stellantis hat dessen Markteinführungsdatum noch nicht bekannt gegeben.

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Neben dem Airflow plant Stellantis die Einführung von zwei kleineren Crossovern, dem Arrow und dem Arrow Cross. Diese Modelle teilen sich die Plattform mit den im Ausland verkauften Fiat-Produkten Grizzly und Grizzly Fastback und könnten mit Benzin-, Mild-Hybrid- und vollelektrischen Antriebssträngen ausgestattet werden. Die drei Modelle werden gemeinsam das Preissegment zwischen 25.000 und 35.000 US-Dollar abdecken. Tim Kuniskis, CEO der US-Marken von Stellantis, erklärte, die Strategie richte sich an Käufer, die Funktionalität und Praktikabilität priorisieren – eine Gruppe, die etwa 35 % des Marktes ausmacht.

STLA One wird voraussichtlich eine der wichtigsten Architekturen von Stellantis weltweit werden. Das Unternehmen erwartet, dass bis 2030 die Hälfte des globalen Absatzes von nur drei Plattformen stammen wird, wobei STLA One eine davon ist. Die Plattform soll mehr als 30 Modelle tragen und bis 2035 einen Jahresabsatz von über zwei Millionen Fahrzeugen ermöglichen. STLA One wird zudem die erste Plattform sein, die die STLA-Brain-Software und das STLA-SmartCockpit-Infotainmentsystem integriert.

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