de.wedoany.com-Bericht: Liberty Costa Rica und Ericsson nutzen das neueste Portfolio von Ericsson Radio System, um ein 5G-Netz aufzubauen, das auf der nächsten Generation von Funkzugangsnetzgeräten basiert. Ziel ist es, die Leistung zu steigern und gleichzeitig den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen zu senken, um einen nachhaltigeren Betrieb zu ermöglichen.
Das von Liberty eingesetzte Portfolio von Ericsson Radio System umfasst drei Kernkomponenten: das AIR 3255 Massive-MIMO-Funkgerät im 3,5-GHz-Band, eine extrem leichte und hoch nachhaltige Einheit, die im Vergleich zur Vorgängergeneration etwa 30 % weniger Energie verbraucht und 20 % weniger graue CO₂-Emissionen verursacht; das Radio 4432 B28 im 700-MHz-Band, das für hohe Effizienz und große Reichweite optimiert ist und sich zur Ausweitung von 5G auf ländliche und schwer zugängliche Gebiete eignet; sowie den RAN Processor 6655, einen Baseband-Prozessor der nächsten Generation mit erweiterten KI-Fähigkeiten, höherer Kapazität und Energieeffizienz, der mehr Netzwerkfunktionen in weniger Hardware integriert und den Energieverbrauch auf Standortebene senkt.

Die genannten Lösungen werden von Ericsson Silicon SoCs (System-on-Chip) sowie fortschrittlichen Funktionen wie Massive MIMO, Beamforming und dynamischem Abschalten angetrieben. Diese lenken die Funkleistung nur auf aktive Nutzer und passen den Energieverbrauch in Echtzeit automatisch an, wodurch Energieverschwendung reduziert wird. Bei der Behandlung grauer CO₂-Emissionen verfolgt Ericsson einen Lebenszyklusansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette von der Herstellung über den Transport bis zur Installation berücksichtigt. Durch Maßnahmen wie die Reduzierung des Materialeinsatzes, eine höhere technische Integration, optimierte Logistik und Software-Upgrades zur Verlängerung der Produktlebensdauer werden die gesamten CO₂-Emissionen gesenkt.
Laut der neuesten Nachhaltigkeitserklärung von Ericsson hat das Unternehmen sein Ziel sechs Monate früher erreicht: Bis Ende 2025 soll der durchschnittliche Energieverbrauch neuer typischer Funkbasisstationen im Vergleich zur Basislinie von 2021 um 40 % gesenkt werden. Ericsson arbeitet nun auf ein neues Ziel hin: Bis 2027 sollen der Energieverbrauch und die grauen CO₂-Emissionen neuer Funkbasisstationen im Vergleich zum Niveau von 2021 um jeweils 50 % reduziert werden.
Der Aufbau des 5G-Netzes von Liberty Costa Rica unterstützt auch dessen eigene Klimastrategie, die darauf abzielt, die Emissionen der Bereiche 1 und 2 bis 2027 im Vergleich zu 2021 um 30 % zu senken und gleichzeitig die Emissionsintensität des Bereichs 3 pro Million Colón Mehrwert um 39 % zu reduzieren.
Wendy Madriz, Kommunikationsmanagerin von Liberty, erklärte, dass das von dem Unternehmen für Costa Rica aufgebaute 5G-Netz nicht nur höhere Geschwindigkeiten und größere Kapazitäten biete, sondern auch effizienter und umweltfreundlicher realisiert werde. Sie betonte, dass Liberty sich dafür einsetze, Gemeinschaften zu verbinden und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.
Sean Cryan, Leiter des Kundenbereichs Lateinamerika Nord und Karibik bei Ericsson, wies darauf hin, dass dieser 5G-Ausbau zeige, welche messbare Rolle die Telekommunikationsbranche beim Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft spielen könne, und hoffe, diese Wirkung in ganz Lateinamerika auszuweiten.
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