de.wedoany.com-Bericht: Das Projekt der Meerwasserentsalzungsanlage Alkimos in Westaustralien hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Der Bau der unterirdischen Hauptleitung, die die Anlage mit dem Wasserversorgungsnetz verbindet, ist zur Hälfte abgeschlossen.

Von der insgesamt 33,5 Kilometer langen unterirdischen Hauptleitung sind bereits über 17 Kilometer fertiggestellt. Diese Leitung wird die künftige Meerwasserentsalzungsanlage Alkimos mit dem Wanneroo-Stausee des Wasserversorgungsunternehmens verbinden, um die Wassersicherheit für die wachsende Bevölkerung des Bundesstaates zu erhöhen.
Mit einem Innendurchmesser von 1,6 Metern ist die Leitung eine der größten, die jemals in Westaustralien gebaut wurden, und wurde bereits für eine zukünftige Erweiterung der Meerwasserentsalzungsanlage ausgelegt.
Die Rohre werden vom lokalen Unternehmen Steel Mains in Kwinana hergestellt und bestehen aus stahlummantelten Zementrohren, die Eisenerz aus der Pilbara und Zement aus Cockburn verwenden. Bislang wurden fast 1.600 Rohrsegmente mit einer Länge von jeweils 6 bis 12 Metern installiert.
Diese Hauptleitung ist ein Schlüsselbestandteil des 2,8 Milliarden Dollar teuren Projekts der Meerwasserentsalzungsanlage Alkimos. Nach der Inbetriebnahme soll die Anlage die nächste große Wasserquelle Westaustraliens werden, zunächst mit einer jährlichen Kapazität von 500 Milliarden Litern Trinkwasser und der Schaffung von über 1.500 Arbeitsplätzen.
Die Leitung wird die Meerwasserentsalzungsanlage über das Carabooda-Becken, das künftige Neerabup-Becken und den Wanneroo-Stausee mit dem integrierten Wasserversorgungssystem verbinden und so mehr als 2,5 Millionen Menschen versorgen.
Das groß dimensionierte Design trägt zur Effizienzsteigerung bei und soll im Vergleich zu einem kleineren Rohrdesign den Pumpenergieverbrauch und die Treibhausgasemissionen um 21 % reduzieren.
Die Hauptleitung wird vom Alkimos-Pipeline-Konsortium verlegt, das sich aus dem Wasserversorgungsunternehmen, der Georgiou Group und DM Civil zusammensetzt. Das Projekt soll 2027 abgeschlossen sein.
Der Premierminister von Westaustralien, Roger Cook, erklärte, das Projekt zeige die Vorteile lokaler Fertigung und Infrastrukturinvestitionen. Der Minister für Wasserressourcen, Don Punch, bezeichnete den Meilenstein als wichtigen Schritt zur Sicherung der langfristigen Wasserversorgung des Bundesstaates.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









