de.wedoany.com-Bericht: Die Niagara Region in Kanada treibt das Ersatzprojekt für die J.R. Stork Bridge in St. Catharines, Ontario, voran, um dem wachsenden Verkehrsaufkommen und den steigenden Durchfahrtsbelastungen gerecht zu werden.
Die 1967 erbaute Brücke ist seit 59 Jahren in Betrieb und verfügt derzeit nur über eine Fahrspur pro Richtung, mit einem Gehweg auf der Ostseite. Eine Strukturanalyse aus dem Jahr 2019 empfahl ihren Ersatz. Die Brücke befindet sich an der Martindale Road in St. Catharines, etwa 1,1 Kilometer nördlich des Queen Elizabeth Way, und überspannt den Martindale Pond sowie den Richardson Creek. Das Projekt umfasst neben dem vollständigen Austausch der bestehenden Brückenstruktur auch den Neubau der Zufahrtsstraßen auf beiden Seiten.
Auftragnehmer des Projekts ist Rankin Construction, das in Abstimmung mit der Abteilung für Wasser- und Abwasserwirtschaft der Niagara Region arbeitet, da die Arbeiten den Austausch einer bestehenden Hauptwasserleitung unter dem Richardson Creek beinhalten. Die Stadt St. Catharines wird einen geringen Kostenbeitrag leisten, um die Verbreiterung des Gehwegs auf der Ostseite zu ermöglichen. Laut Jason Misner, Senior Communications Specialist der Niagara Region, beträgt der Ausschreibungswert des Bauprojekts 6,78 Millionen CAD.
Der Zeitplan des Projekts sieht wie folgt aus: 2019 Beginn der Detailplanung; 2024 bis 2025 dauerhafte Verlegung bestehender Strommasten und vorübergehende Verlegung anderer Versorgungseinrichtungen auf der Brücke; Frühjahr 2026 Ausschreibung; Juni 2026 Schließung der Martindale Road und Baubeginn; voraussichtlicher Abschluss im Dezember 2026, sofern die Wetterbedingungen es zulassen.
Die J.R. Stork Bridge ist eine von 219 Brückenstrukturen im Besitz und unter der Verwaltung der Niagara Region und übernimmt eine entscheidende Verbindungsfunktion im regionalen Straßennetz, das den Transport von Gütern und Personen zwischen den Gemeinden unterstützt. Frank Tassone, Verkehrsdirektor, erklärte, dass das Projekt Teil der kontinuierlichen Bemühungen der Niagara Region zur Verbesserung des regionalen Straßennetzes sei, um einen sicheren und effizienten Personen- und Güterverkehr zu gewährleisten. Er wies zudem darauf hin, dass während der Bauarbeiten ein Verkehrsmanagementplan umgesetzt werde, um die Auswirkungen auf Autofahrer zu minimieren und eine möglichst reibungslose Durchfahrt durch den Baubereich zu ermöglichen, während das Bauteam die Infrastruktur verbessert und modernisiert.
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