de.wedoany.com-Bericht: Der Metropolitan Police Service (Met Police) in London hat einen Bauleistungsrahmenvertrag im Gesamtwert von 560 Millionen Pfund aufgelegt. Dieser Rahmenvertrag soll ab Februar 2027 als Hauptinstrument der Behörde für die Durchführung von Hochbauprojekten dienen und kann bei Ausübung der Verlängerungsoption maximal fünf Jahre laufen.
Der Rahmenvertrag umfasst neun Lose, deren Leistungsspektrum von Innenrenovierungen, Ausstattungsarbeiten, Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) bis hin zu Abbrucharbeiten, Asbestsanierung, Sicherheitseinbauten und Neubauplanung reicht. Die Projekte werden hauptsächlich im Großraum London durchgeführt, können aber auch zur Unterstützung des landesweiten Anti-Terror-Polizeibedarfs eingesetzt werden.
Die größte Chance bietet das Los „Kleinere Arbeiten" (Minor Works) mit einem Wert von 202 Millionen Pfund, das hauptsächlich Projekte zwischen 500.000 und einer Million Pfund abdeckt. Weitere 167 Millionen Pfund sind für das Los „Größere Arbeiten" (Major Works) vorgesehen, das große Renovierungs- und Umbauprogramme umfasst. Weitere Fachpakete umfassen: Technische Gebäudeausrüstung (45 Millionen Pfund), Planung und Bau von Sicherheitsanlagen für Liegenschaften (35 Millionen Pfund), TGA- und Tragwerksplanung für das Facility Management (27 Millionen Pfund) sowie vier Lose für Betriebsunterstützung und Gefahrenstrukturen, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, forensische Labordienstleistungen und unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), jedes im Wert von 5 Millionen Pfund.
Es wird erwartet, dass der Rahmenvertrag maximal 26 Anbieter umfasst; die Aufträge werden entweder durch direkten Abruf oder durch weitere Wettbewerbsverfahren vergeben. Der Rahmenvertrag steht auch anderen öffentlichen Einrichtungen offen, darunter der City of London Police, der National Crime Agency, dem Counter Terrorism Policing network, Transport for London und dem London Fire Commissioner.
Unternehmen müssen ihre Teilnahmeanträge bis zum 15. Juli einreichen. Die Beschaffung erfolgt in einem zweistufigen wettbewerblichen flexiblen Verfahren. Unternehmen, die die Eignungsprüfung bestehen, werden im Laufe dieses Jahres zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Ernennung im Rahmen des Vertrags wird voraussichtlich im Januar 2027 abgeschlossen und im Februar starten.
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