de.wedoany.com-Bericht: Gasum hat sich langfristige Kapazitäten am Klaipeda-Flüssigerdgas-Terminal gesichert, um die Versorgung der nordwesteuropäischen Märkte mit Flüssigerdgas (LNG) und verflüssigtem Biomethan (bio-LNG) in den nächsten zehn Jahren zu unterstützen.
Das Klaipeda-Terminal ist bereits seit langem Teil der Lieferkette von Gasum. Gasum nutzt es hauptsächlich als Umschlagplatz für eigene Transport- und Bunkerschiffe und unterstützt gleichzeitig die Erdgasaktivitäten des Unternehmens in Finnland und den baltischen Staaten. Das Klaipeda-Terminal befindet sich in einer vorteilhaften Position innerhalb des LNG-Terminalnetzwerks von Gasum in Finnland, Schweden und Norwegen. Das Unternehmen wird die Kapazität auch nutzen, um Schifffahrtskunden in der Dänischen Meerenge und der Umgebung direkt zu bedienen.
Anders Malm, Senior Vice President Supply & Trade bei Gasum, erklärte, dass die Sicherung der Kapazität in Klaipeda die strategische langfristige Versorgungskapazität von Gasum unterstütze, Flexibilität bei der Optimierung des Terminalnetzwerks und der Belieferung von Schifffahrtskunden biete und das Engagement des Unternehmens als zuverlässiger Partner in der Energiewende festige.
Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach LNG steigt, insbesondere im Schifffahrtsmarkt, da die Anzahl der LNG-betriebenen Schiffe in den kommenden Jahren deutlich zunehmen wird. Die Schifffahrtsindustrie steht unter wachsendem Druck, auf emissionsärmere Kraftstoffe umzusteigen. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und die Europäische Union haben sich Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen gesetzt, während Kunden zunehmend nachhaltigere Transportmethoden fordern, um ihre eigenen Reduktionsziele zu erreichen.
Die Kapazität in Klaipeda kann auch genutzt werden, um per Pipeline transportiertes Biomethan durch Massenbilanzierung und Biomethanzertifikate virtuell zu verflüssigtem Biomethan zu verflüssigen. Gasum betrachtet dies als eine wichtige zukünftige Fähigkeit, da immer mehr Kunden die Lebenszyklusemissionen ihres Kraftstoffs über das hinaus reduzieren möchten, was LNG allein bieten kann.
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