de.wedoany.com-Bericht: Zwei Portfoliounternehmen von Grain Management – Ritter Communications und Great Plains Communications (GPC) – haben fusioniert. Das neue Unternehmen trägt den Namen Rightfiber. Dieser Schritt ist das jüngste Beispiel für den anhaltenden Zustrom privaten Kapitals in den Glasfaser-Breitband- und den breiteren Telekommunikationssektor.

Ritter und GPC verfügen beide über mehr als 100 Jahre Erfahrung im Aufbau von Telekommunikations- und Glasfaser-Infrastruktur in ihren jeweiligen Regionen. Nach Abschluss der Transaktion wird Heath Simpson, bisheriger CEO von Ritter Communications, die Position des CEO des fusionierten Unternehmens übernehmen. Todd Foje, bisheriger CEO von Great Plains Communications, wird Executive Chairman.

Grain erklärte, dass bestehende Kunden weiterhin zuverlässige Dienstleistungen, lokale Beziehungen und persönlichen Support erhalten werden. Das neue Unternehmen wird zudem in den neuen Servicegebieten weiterhin Partnerschaften mit den Gemeinden aufbauen und langfristige Investitionen in die Infrastruktur tätigen. Executive Chairman Todd Foje betonte, dass das neue Unternehmen „tiefe lokale Beziehungen mit größeren Fähigkeiten und Investitionen kombiniert, um das Wachstum zu beschleunigen und weiterhin unterversorgte Gemeinden mit fortschrittlichen Glasfaserverbindungen zu versorgen.“
Durch diese Fusion verfügt das neue Rightfiber über eine noch tiefere Netzabdeckung und bedient sowohl Privatkunden als auch Unternehmen, Rechenzentren und Hyperscaler-Cloud-Anbieter in den Märkten. In Bezug auf die Netzwerkinfrastruktur haben die einzelnen Unternehmen ihre jeweiligen Stärken. GPC verfügt über ein mehr als 20.000 Meilen langes, Mplify-zertifiziertes Glasfasernetz, das 13 Bundesstaaten abdeckt. Rightfiber/Ritter ist in 197 Gemeinden in 7 Bundesstaaten tätig und betreibt 8.300 Meilen Glasfaser. Insgesamt wird das neue Unternehmen mehr als 400 Gemeinden bedienen, das Netz erstreckt sich über 20 Bundesstaaten, und das 28.000 Meilen lange regionale Glasfasernetz wird 300.000 Haushalte und Unternehmen verbinden.
Grain plant, das neue Unternehmen durch organisches Wachstum sowie gezielte Übernahmen anderer regionaler Betreiber weiter zu vergrößern. Zuvor waren beide Unternehmen bei der Erweiterung ihrer Netzabdeckung nicht zurückhaltend. Rightfiber hat nicht nur sein Glasfasernetz auf neue Gemeinden in Arkansas, Kentucky, Louisiana, Missouri und Tennessee ausgedehnt, sondern auch gezielte Akquisitionen getätigt, wie den Kauf des Glasfaser-Breitbandnetzes in Ruston, Louisiana. Auch GPC hat seine Reichweite durch kontinuierlichen Glasfaserausbau, Übernahmen und Partnerschaften erweitert und im Mai dieses Jahres eine Vereinbarung zur Übernahme des Nebraska-Geschäfts von Fastwyre getroffen, das mehr als 20 Gemeinden bedient. GPC stärkt zudem seine Position im wachsenden Rechenzentrumsmarkt und schloss im November letzten Jahres eine Vereinbarung mit Aphorio Carter zur Bereitstellung redundanter Glasfaserverbindungen für dessen Colocation- und Rechenzentrumseinrichtung in Simpsonville, Kentucky.
Die Entscheidung von Grain, Rightfiber und GPC zu fusionieren, spiegelt das Interesse des Private-Equity-Sektors am Glasfaser-Breitband- und Telekommunikationsbereich wider. T-Mobile hat über ein Joint Venture im Wert von 2 Milliarden US-Dollar in Zusammenarbeit mit Oak Hill Capital jeweils 50 % der Anteile an den regionalen Glasfaseranbietern Greenlight Networks und GoNetspeed erworben. Die Transaktion soll voraussichtlich nach Erhalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen in der ersten Hälfte des Jahres 2027 abgeschlossen werden und wird T-Mobile ermöglichen, seine Glasfaser-Internet-Zugangskapazitäten zu erweitern. Der Mobilfunkbetreiber hat außerdem ein Joint Venture mit KKR zur Übernahme des Glasfaser-Breitbandanbieters Metronet gegründet. Zuvor hatte T-Mobile in Zusammenarbeit mit EQT Lumos Networks übernommen und plant, bis 2026 2 Millionen Haushalte in unterversorgten Märkten zu versorgen.
PricewaterhouseCoopers (PwC) stellt in seinem Bericht „Telekommunikation: US-Transaktionen – Ausblick Mitte 2026“ fest: „Die US-Telekommunikationsbranche startete 2026 mit neuer M&A-Dynamik, angetrieben durch die beschleunigte Konsolidierungswelle bei Glasfaserbetreibern.“ Das Forschungsunternehmen schätzt, dass derzeit 50 Private-Equity-Firmen aktiv sind, in den letzten acht Quartalen insgesamt 37 Transaktionen stattfanden und für 2026 mit weiteren Plattform-Exits zu rechnen ist. PwC gibt an, dass fast 50 verschiedene Private-Equity-Firmen aktiv Kapital im US-Telekommunikationssektor allokieren, darunter KKR, Blackstone, Apollo, Stonepeak und Blue Owl. Allein in den letzten acht Quartalen wurden rund 36 Private-Equity-gestützte Telekommunikationstransaktionen verzeichnet. PwC ist der Ansicht: „Die Pipeline privaten Kapitals ist tief und beschleunigt sich.“
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









