Jan De Nul vereint drei Baggerriesen zur Sanierung eines belgischen Stausees
2026-06-18 17:59
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de.wedoany.com-Bericht: Die belgische Meeresbau-Gruppe Jan De Nul Group saniert im Auftrag des flämischen Wasserversorgers De Watergroep gemeinsam mit der Aertssen Group, der DEME Group und Boskalis einen 6,4 Milliarden Liter fassenden Trinkwasserstausee in der Nähe von Gent, Belgien. Der Stausee ist seit 50 Jahren in Betrieb; die Sanierungsarbeiten sollen Ende 2026 abgeschlossen sein, und der Stausee soll voraussichtlich Mitte 2027 wieder in Betrieb gehen.

Die Jan De Nul Group, ein internationaler Meeresbau- und Bauausführungsunternehmer mit Hauptsitz in Kapellen, Luxemburg, wurde 1938 gegründet und ist in den Bereichen Baggerarbeiten, Landgewinnung, Meeresbau und Umwelttechnik tätig. De Watergroep ist der größte Trinkwasserlieferant Flanderns und versorgt über 3 Millionen Menschen in 177 Gemeinden der flämischen Region Belgiens. Boskalis mit Hauptsitz in Papendrecht, Niederlande, verfügt über mehr als 115 Jahre Erfahrung im Bagger- und Meeresbau und zählt zu den weltweit führenden Auftragnehmern in diesem Bereich. Die DEME Group mit Hauptsitz in Belgien ist ein führender Auftragnehmer in den Bereichen Baggerarbeiten, Offshore-Energie und Meeres-infrastruktur mit über 145 Jahren Erfahrung. Die Aertssen Group mit Hauptsitz in Stabroek, Belgien, ist ein multidisziplinärer Bauunternehmer mit über 60-jähriger Geschichte, der sich auf komplexe Tiefbauarbeiten, schwere Hebe- und Transportlogistik spezialisiert hat.

Laut Angaben von Jan De Nul wird im Rahmen der Sanierung die Auskleidungsfolie am Boden des Stausees ausgetauscht, um seine 100%ige Wasserdichtigkeit wiederherzustellen, und phosphatreicher Schlamm wird entfernt. Zur Verbesserung der Leckageerkennung wurden 60 Kilometer Kabel unter der Folie verlegt. Während der Bauarbeiten werden Materialien so weit wie möglich wiederverwendet, um die Umweltauswirkungen des Transports zu verringern. Die gemeinsame Sanierung des Genter Stausees durch diese vier führenden internationalen Bagger- und Bauunternehmen zeigt die Kooperationsfähigkeit belgischer und niederländischer Unternehmen bei der Instandsetzung großer Wasserinfrastrukturen und bietet eine praktische Referenz für die nachhaltige Erneuerung der europäischen Trinkwasserinfrastruktur.

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